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Senioren wollen Netzwerk gründen

Ronnenberg Senioren wollen Netzwerk gründen

Die ältere Generation in Ronnenberg soll eine eigene Vertretung erhalten. Uwe Buntrock, Ingenieur im Vorruhestand, ist die treibende Kraft für einen Seniorenbeirat. Sein Konzept stellt er Montagabend im Sozialausschuss vor.

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Uwe Buntrock (links) und Klaus-Dieter Meyer wollen einen Seniorenbeirat in Ronnenberg gründen.

Quelle: Kerstin Siegmund

Ronnenberg. Die Interessen der Senioren kann man nicht nebenbei vertreten, meint Uwe Buntrock mit Blick auf Ronnenbergs Ratspolitiker. Diese sind ehrenamtlich tätig und haben bereits eine Menge Termine. "Jedes weitere Amt wäre bestimmt eines zuviel", meint Buntrock und plädiert für eine eigene Vertretung der Senioren.

Bisher werden deren Belange im Ausschuss für Bildung, Jugend, Soziales, Senioren, Gleichstellung und Integration behandelt. Diese Aufzählung der zahlreichen Aufgabenbereiche - von Kindergarten und Schule bis zur Flüchtlingsproblematik - stützt Buntrocks These für ein eigenständiges Seniorengremium. "Dieses kann die Politiker entlasten", meint der Ronnenberger.

Buntrock, ein 59-jähriger Frühpensionär mit viel Freizeit, will als Privatmann einen Seniorenbeirat gründen und erhofft sich dafür Unterstützung sowohl bei der älteren Generation als auch bei Ronnenbergs Politikern. Bürger ab 60 Jahre sollen sich angesprochen fühlen. "Man sollte früh seine Zukunft planen", meint der Ronnenberger. Dabei kann ein Beirat helfen. Das Gremium  soll parteipolitisch neutral sein, aber ein Mitsprache- und Antragsrecht sowie eine beratende Funktion in den Gremien der Stadt haben.

"Die Lobby der Senioren ist nicht groß genug. Dabei werden es immer mehr", sagt Buntrock und verweist auf die demografische Entwicklung. Hilfe erhält der Ronnenberger von Klaus-Dieter Meyer aus Laatzen, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Region, der sich aus 13 Gremien zusammensetzt. Meyer nennt weitere Gründe für ein eigenständiges Gremium. "Viele Organisationen, Gruppen und Klubs kümmern sich um Senioren. Sie alle können sich im Beirat engagieren und somit ein Netzwerk fern von jedem Konkurrenzdenken sein."

Am Montag ab 17 Uhr stellt Uwe Buntrock seine Pläne in der Sitzung des Sozialausschusses vor. Tagungsort ist das Rathaus 2, Hansastraße 38 in Empelde. Obenan Auf der Tagesordnung steht die künftige Ausrichtung der Seniorenarbeit in der Stadt. Die Verwaltung plant eine groß angelegte Befragung aller Einwohner ab 65 Jahre.

Von Kerstin Siegmund

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