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Neue Kleidung bietet größere Sicherheit

Ronnenberg Neue Kleidung bietet größere Sicherheit

Sponsoren aus der örtlichen Wirtschaft machen es möglich, dass Ronnenbergs Feuerwehrleute mit moderner Einsatzkleidung ausgestattet werden konnten. Die Heldenhelfer übernehmen ein Drittel der Anschaffungskosten.

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Ein Großteil der Ronnenberger Stadtfeuerwehr ist nun mit der neuen Einsatzkleidung ausgestattet. Bürgermeisterin Stephanie Harms lässt sich von Michael Merboth von der Firma S-Gard (links) und Daniel Kühle von der Firma Murer Feuerschutz die neue Kleidung zeigen.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Ronnenberg. Ein Großteil der 285 Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Ronnenberg ist mit neuer Einsatzkleidung ausgestattet. Sie tragen jetzt sandfarbene Jacken und Hosen mit  neongrünen Signalstreifen. „Das Material ist atmungsaktiver, leichter und auch funktionsgerechter, denn die Jacken sind kürzer. Damit lässt sich besser arbeiten“, erläutert Pressesprecher Andreas Matuschke. „Die Kleidung erfüllt die Anforderungen nach den neuesten Sicherheitsstandards wie die kurzfristige Temperaturbeständigkeit bei 1000 Grad, ein kürzerer Schritt sowie mehr Beweglichkeit und bessere Sichtbarkeit“, fügt er hinzu.

Pro Person kostet eine Kombination bis zu 1300 Euro. Aus Sicherheitsgründen sei die persönliche Schutzausrüstung genauso wichtig wie technische Geräte, sagt Vizestadtbrandmeister Hartmut Wissel. „Und sie bedeutet zudem Motivation und Anerkennung“, ergänzt er. Für die Vervollständigung der Schutzausrüstung sollen im nächsten Schritt nun Helme, Handschuhe und Stiefel angeschafft werden.

Ermöglicht wurde die Aktion durch die Inititiative eines Hauptsponsors, der namentlich nicht genannt werden möchte. „Weitere Heldenhelfer, die durch eine Werbeaktion der Stadt Ronnenberg animiert wurden, sich am Sponsoring zu beteiligen, konnten ins Boot geholt werden“, freut sich Matuschke.

Die Stadt Ronnenberg muss 300 000 Euro für die neue Ausrüstung der Brandbekämpfer aufwenden. Ein Drittel der Kosten übernehmen die Sponsoren. Die Stadtfeuerwehr selbst ist mit einem festen Betrag aus dem eigenen Budget beteiligt. „Durch den finanziellen Einsatz der Heldenhelfer wurde es möglich, dass der Beschaffungszeitraum von zehn auf drei Jahre verkürzt werden konnte“, betont Matuschke.

Von Heidi Rabenhorst

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