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Stadt beseitigt etliche Bäume

Ronnenberg Stadt beseitigt etliche Bäume

Rodung oder Pflegeschnitt an Bäumen und Gehölzen in den sieben Stadtteilen – sofern es die Witterung zulässt, rücken die Bauhofmitarbeiter mit der Säge an.

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Diese stattliche Birke bleibt stehen. Gefällt wird ein Baum am anderen Ende des Denkmalswegs in Linderte. Dort sind bereits etliche Birken entfernt worden. Stattdessen wachsen dort weniger störende Rotdorne

Quelle: Kerstin Siegmund

Ronnenberg. Die Liste der Fällungen und Pflegearbeiten an Bäumen und Gehölzen auf öffentlichen Flächen haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes nach einer Baumschau im Dezember erstellt. Der Gärtnermeister Oskar Lüthje und seine Kollegen schauen sich alle Jahre wieder die Bäume genau an und beurteilen deren Standsicherheit und ob sie für Verkehrsteilnehmer gefährlich werden können. Wenn Äste zu weit in den Straßenraum ragen oder Totholz herabzufallen droht, muss die Stadt handeln.

Betroffen von den geplanten Arbeiten sind Gehölze in allen Stadtteilen. Wie an der Sportanlage an der Ihmer Landstraße in Ronnenberg. Dort müssen sechs Birken und zwei Pappeln beseitigt werden, weil sie nicht mehr standsicher sind. Gleiches gilt für drei Eschen in der Nähe des Freibades an der Hansastraße in Empelde. Diese Bäume werden ebenfalls gerodet.

In der Straße Am Pütt in Empelde sollen Pappeln gefällt werden, weil diese Bäume von Fahrzeugen angefahren und beschädigt wurden. Die Bauhofmitarbeiter roden auch diverse wild gewachsene Gehölze im Bereich des Rathausgeländes in Empelde, aber auch an anderen Stellen des Stadtgebietes.

In Linderte wird am Denkmalsweg sowie am Spielplatz Berggartenstraße jeweils eine abgängige Birke entfernt – ebenso auf der östlichen Park-and-Ride-Anlage in Weetzen. Wegen der Birken am Denkmalsweg in Linderte hat es in den vergangenen mehr als 15 Jahren zahlreiche Ortstermine mit der Verwaltung, dem Ortsrat und den Anwohnern gegeben. Ärger machen die Wurzeln, die den Gehweg und die Kanalisation beschädigen, aber auch das Laub, die Blütenpollen und die Samenstände. Nach etlichen Debatten wurde ein Kompromiss gefunden. Kranke Bäume beseitigt der Bauhof und pflanzt stattdessen Rotdorne nach. 2009 ermittelte sogar die Polizei im Denkmalsweg, weil ein Baum mit Säure verätzt worden war.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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