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Stadt fragt alle Senioren ab 60

Ronnenberg Stadt fragt alle Senioren ab 60

Alle Ronnenberger, die mindestens 60 Jahre alt sind, erhalten bald Post aus dem Rathaus. Die Stadtverwaltung will wissen, wie groß das Interesse an einem Seniorenbeirat ist.

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Uwe Buntrock (links) und Klaus-Dieter Meyer wollen einen Seniorenbeirat gründen.

Quelle: Kerstin Siegmund

Ronnenberg. Einvernehmlich haben Ronnenbergs Kommunalpolitiker - etliche von ihnen sind wegen ihres Alters selbst betroffen - im Bildungs- und Sozialausschuss entschieden, dass alle Einwohner ab 60 Jahre zwei Fragen beantworten sollen: 1. Wird ein Seniorenbeirat gewünscht? 2. Wie groß ist das Interesse, dort mitzumachen?

Mit der Einladung zu den städtischen Seniorenweihnachtsfeiern sollen die Fragen verschickt werden. Auch ein Begleitbrief wird laut Ronnenbergs Ersten Stadtrat Torsten Kölle beigefügt. Darin sollen die Funktion und die Kompetenzen eines Beirats erläutert werden. "Jene Ronnenberger, die in einem Seniorenbeirat mitarbeiten wollen, könnten dann die Kandidaten für das Gremium sein", sagt Kölle. Eine Mindestanzahl an Ja-Stimmen für einen Beirat gibt es nicht, meint der Erste Stadtrat. "Die letzte Entscheidung trifft die Politik."

Sollte es zur Gründung eines Seniorenbeirats kommen, könnte dieser die Erfahrung von 13 ähnlichen Gremien nutzen, die es bereits in der Region Hannover gibt. Im Südwesten sind Ronnenberg, Gehrden und Wennigsen ein weißer Fleck. Der Empelder Uwe Buntrock und Klaus-Dieter Meyer, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Region, machen sich in Ronnenberg für eine eigene Interessenvertretung der älteren Generation stark. Ihnen geht es um die Mitgestaltung in der Kommune - dass auf die Bedürfnisse der Senioren in allen Bereichen Rücksicht genommen wird, etwa beim Wohnungsbau mit altersgerechten Wohnformen oder beim Bus- und Bahnangebot. Der Seniorenbeirat will mit Vertretern der Stadt und der Politik auf Augenhöhe verhandeln und mit ihnen in den Ausschüssen des Rates als beratendes Mitglied an einem Tisch sitzen.

Auf den neuen Beirat wartet schon eine Aufgabe. Die Verwaltung hat eine umfangreiche Befragung der älteren Generation zur Seniorenarbeit vorbereitet. "Diese Umfrage soll dann der neue Beirat machen", sagt Torsten Kölle.

Von Kerstin Siegmund

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