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Stadt warnt Firmen vor Betrügern

Ronnenberg Stadt warnt Firmen vor Betrügern

Dubiose Geschäftemacher wollen Geschäftsleuten im Namen der Stadt Ronnenberg angeblich Anzeigen für eine Informationstafel verkaufen. Die Stadt warnt vor diesen Betrügern.

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Betrüger versuchen am Telefon, Firmen abzuzocken.

Quelle: Julian Stratenschulte

Ronnenberg. Firmen in Ronnenberg müssen offensichtlich auf der Hut sein: In betrügerischer Absicht sind Leute unterwegs, die im Namen der Stadt mit Werbung für eine Informationstafel Geld machen wollen.

Stadtmitarbeiter Torsten Jung, zuständig für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, warnt Ronnenbergs Firmen vor dubiosen Geschäftemachern. „Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass sich Werbeanbieter bei Gewerbetreibenden melden, um Anzeigen zu verkaufen.“

Die Werbung soll angeblich auf einer Informationstafel erscheinen, die in der Stadt aufgestellt oder aktualisiert werden soll. Das stimme nicht, teilte Jung gestern weiter mit. „Die Anzeigen-Akquise für eine Informationstafel, die zu einem Defibrillator gehört, ist bereits vollständig“, sagte der Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Diese Tafel mit Werbung der Sponsoren werde voraussichtlich im April in der Kfz-Zulassungsstelle in Empelde aufgestellt.

„Aktuell wird auch für keine anderen städtischen Produkte um Anzeigen geworben“ sagt Jung. „Sobald es neue Projekte gibt, wie zum Beispiel die Infobroschüre 2017 der Stadt Ronnenberg, wird die Verwaltung rechtzeitig darüber informieren“ so Jung weiter.

Er rät den Gewerbetreibenden, entsprechende Anfragen und Angebote mit Sorgfalt zu prüfen und im Zweifelsfall bei der Stadt nachzufragen. Torsten Jung ist erreichbar unter der Telefonnummer (0511) 4 60 03 61.

Betrugsabsichten im Namen einer Kommune sind keine Seltenheit. Im vergangenen August versuchten Telefonbetrüger, Geschäftsleute in Wennigsen mit fingierten Anzeigenverkäufen für eine Neuauflage der Bürgerbroschüre abzuzocken. Ebenso wie die Stadt Ronnenberg warnte auch die Gemeindeverwaltung Wennigsen: Keine Anzeigen schalten, eine neue Auflage ist derzeit nicht geplant.

Die Betrüger gehen häufig nach der gleichen Masche vor. Sie lassen sich Geld überweisen und verlangen horrende Preise, eine schriftliche Vereinbarung gibt es nicht, Anrufe lassen sich nicht zurückverfolgen. Beim Produkt einer Kommune gibt es aber ein offizielles Schreiben, das auch gemailt oder gefaxt werden kann.

Die Polizei empfiehlt, dubiose Anrufe der Verbraucherzentrale zu melden

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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