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Stadt richtet neue Gruppen in Kindergärten ein

Krippenbetreuung Stadt richtet neue Gruppen in Kindergärten ein

Ronnenberg bietet zurzeit 114 Plätze für Kinder unter drei Jahren an. Zum Beginn des Kindergartenjahres 2011/2012 ist nicht nur eine neue Gruppe im Kindergarten Ihme-Roloven, sondern auch im Regenbogen-Kindergarten am Weetzer Kirchweg in Ronnenberg eingerichtet worden. Dort werden die Jungen und Mädchen am 22. August offiziell in den neuen Räumen begrüßt.

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Temperamentvolle Begrüßung: Die Jungen und Mädchen singen und tanzen für die neuen Krippenkinder.

Quelle: Kerstin Siegmund

Ihme-Roloven. Die Eingewöhnungsphase hat begonnen. 15 etwa zwölf Monate alte Jungen und Mädchen sind die jüngsten Besucher der Kinderkrippe, die am 1. August ihren Betrieb aufgenommen hat. Noch werden sie vormittags von ihren Eltern behutsam an die neue Umgebung und ihre Erzieherinnen herangeführt.

Am Dienstag war das neue Betreuungsangebot des kommunalen Kindergartens Anlass für eine kleine Feier mit Kindern, Eltern, Erzieherinnen und Vertretern der Stadt. Bürgermeister Wolfgang Walther brachte nicht nur einen symbolischen goldenen Schlüssel für Kindergartenleiterin Angelika Dannenberg mit – die Stadt hat für die Jüngsten eigens einen 113 Quadratmeter großen Anbau errichtet. Walther ließ auch Eis am Stiel an die Jungen und Mädchen verteilen, das den Kindern die Zeit während der offiziellen Ansprachen der Ehrengäste versüßte.

Etwa 435.000 Euro investiert die Stadt Ronnenberg in die Krippe, die das Betreuungsangebot des 1993 eröffneten Kindergartens auf 65 Plätze erweitert. Zwei Erzieherinnen werden zusätzlich beschäftigt. Da der Anbau einen Teil des Außengeländes beansprucht, will die Stadt demnächst das Spielgelände am Mühlenweg erweitern. 200 Quadratmeter eines angrenzenden Gartens sollen dafür hergerichtet werden, sagte Geschäftsbereichsleiter Torsten Kölle.

Bürgermeister Wolfgang Walther machte keinen Hehl daraus, dass er über die Finanzierung verärgert ist. Die Bundesregierung hat die Kommunen die Verpflichtung auferlegt, bis 2013 ausreichend Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren anzubieten. Damals sei von einer Drittelfinanzierung des Bundes, des Landes und der Kommunen die Rede gewesen. „Tatsächlich finanzieren wir 55 Prozent“, sagte Walther.

Ortsbürgermeisterin Maria von Korn lobte den Anbau als „ein Schmuckstück“. Zur Freude der Kinder brachte sie einen Spielzeugbauernhof als Eröffnungsgeschenk mit.

In einem Jahr will die Stadt eine weitere Krippe im Neubau des Kindergartens an der Halde in Betrieb nehmen. Dann gibt es insgesamt 144 Betreuungsplätze für Kinder ab der neunten Lebenswoche.

Kerstin Siegmund

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