Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Die Schüler wollen alle wiederkommen

Ronnenberg Die Schüler wollen alle wiederkommen

Dass Blumenzwiebeln im Herbst und nicht im Frühjahr aussäht werden, wussten nicht alle Teilnehmer am gestrigen Zukunftstag. Auch andere überraschende Erkenntnisse sammelten die Schüler bei der Berufsorientierung in Ronnenberg - auch bei der Stadtverwaltung und in der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Voriger Artikel
Polizei sucht Räuber mit Phantombild
Nächster Artikel
THW feiert Richtfest am Gemeinschaftshaus

FTZ-Mitarbeiter Thomas Linke erklärt Stacy (11) die Atemschutzausrüstung.

Quelle: Uwe Kranz

Ronnenberg. Alle zwei Jahre bietet die Stadt Ronnenberg einer großen Gruppe von Mädchen und Jungen die Möglichkeit, die Berufe in der Verwaltung kennenzulernen - diesmal waren es 41, von denen 25 auf die einzelnen Kitas verteilt waren. Mit 16 juegendlichen Schülern beschäftigten sich Katherine Jürgen und Birgit Sommerfeld im Rathaus. Zum Teil wurden die Gäste einzelnen Abteilungen zugeordnet, andere beteiligten sich an einer Rallye, um ein möglichst breites Spektrum der Tätigkeiten kennenzulernen. "Das haben wir zum ersten Mal angeboten", erklärt die Gleichstellungsbeauftragte Jürgens.

Der Weg führte durch die einzelnen Abteilungen des Rathauses, zur Inkitaro, dem Bauhof und einer Bücherei. "Ich fand es gut, dass wir nicht nur hier waren, sondern auch in Ronnenberg die einzelnen Stationen erkunden konnten", sagte Yakup Chan (14). Seine Gruppe glänzte beim abschließenden Quiz mit Fragen zur Tour ohne Fehler. "Ich bin beendruckt, dass ihr euch bei so vielen Informationen so viel merken konntet", lobte Jürgens, die bei der Siegerehrung von Bürgermeisterin Stephanie Harms unterstützt wurde. "Die Leute hier waren alle sehr nett", sagte Hana (15).

Wesentlich handfester ging es in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) zu. Die zehn- bis elfjährigen Schüler, die hier zu Gast waren, erfuhren viel über die Ausrüstung und die Ausbildung bei den Brandschützern. Mitarbeiter Thomas Linke erklärte den Kindern die Endlosleiter, das Laufband und den Käfig, indem die Atemschutzträger ausgebildet werden. Vieles davon durften die Kinder allerdings nicht ausprobieren - aus Sicherheitsgründen.

Damit es nicht langweilig wird, zeigte Linke aus, wie man eine Atemschutzmaske zerlegt und einige Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen. "Das kann man später auch mal gebrauchen", sagt er. Die neun Mädchen und Jungen hatten sich mit einer Bewerbung bei der Region Hannover den Vormittag in der FTZ gesichert. Für Welf (11) hatte sich der Besuch nach dem Gang durch die Fahrzeughalle bereits gelohnt, Stacy (11) fand es am spannendsten, zu sehen, "wie die Schläuche gereinigt und aufgehängt werden".

"Ich hoffe, dass alle einen schönen Tag hatten, wenn sie nach Hause gehen", sagte Linke. Im Rathaus scheint dies funktioniert zu haben. Auf Harms' Frage, ob sie am nächsten Tag lieber wiederkommen oder zur Schule gehen würden, sagten alle: "Wiederkommen!"

doc6uoo92inbs7mzaci3d2

Fotostrecke Ronnenberg: Die Schüler wollen alle wiederkommen

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Bereits zum fünften Mal hat der Lions-Club für das Calenberger Land einen Adventskalender aufgelegt. Jeden Tag werden Preise vergeben im Gesamtwert von fast 10.000 Euro. Hier finden Sie täglich alle Gewinner. mehr

doc6xhd6l4zq891etppp7qr
Ronnenberger gedenken Pogromnacht

Fotostrecke Ronnenberg: Ronnenberger gedenken Pogromnacht