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Freibad öffnet erst im Juni

Ronnenberg Freibad öffnet erst im Juni

Der bunter Pelikan wacht schon über dem neuen Planschbecken – und dennoch ist der geplante Eröffnungstermin für das sanierte Freibad in Empelde nicht mehr zu halten. Erst am Sonntag, 11. Juni, sollen sich die Tore des Bades offiziell für die Schwimmer im Ronnenberger Ortsteil öffnen.

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Das Planschbecken im Freibad nimmt Formen an. Die Pflasterung im Randbereich wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Quelle: Uwe Kranz

Empelde. Eigentlich war die Wiedereröffnung des Bades bereits für den Saisonbeginn Mitte Mai ins Auge gefasst gewesen. Doch schlechte Witterung und Verzögerungen am Bau verhindern nach Auskunft der Verwaltung eine Fertigstellung aller Arbeiten noch in diesem Zeitfenster. Während der Sitzung des Stadtrates am kommenden Mittwoch will Bürgermeisterin Stephanie Harms deshalb das Gremium über die neuesten Entwicklungen informieren. Das Verwaltungsoberhaupt hatte sich in der Zwischenzeit mit den Vertretern der Interessengemeinschaft (IG) Freibad auf den neuen, offiziellen Termin für die Inbetriebnahme geeinigt. An diesem Tag soll die Eröffnung mit besonderen Aktionen gefeiert werden, erklärte Stadtkämmerer Frank Schulz am Mittwoch auf Anfrage. „Wir gehen davon aus, dass wir das Freibad in der Zwischenzeit betriebsbereit bekommen“, sagte Schulz. Das soll heißen: Möglich ist, dass die ersten Badegäste auch kurz vor dem offiziellen Termin schon ihre Bahnen im frisch sanierten Becken ziehen können.

Bis dahin laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Zwar ist das Planschbecken bereits so gut wie fertig, ringsherum müssen – wie auch bei großen Becken – noch Pflasterarbeiten erledigt werden. „Der Beckenbauer ist auch noch nicht ganz fertig“, wie Schulz erklärt. Hier gebe es beim Schweißen des Edelstahlbeckens noch Verzögerungen. Seit dem Winter habe man alles unternommen, um den Eröffnungstermin zu halten. Nun gebe es aber doch Verzögerungen. „Das ist auf fast allen Baustellen so“, versuchte Schulz den Verzug zu relativieren. Dem Pelikan am Planschbecken scheint es egal zu sein, wann die Eröffnung realisiert wird. Er wartet geduldig auf die ersten kleinen Badegäste.

Stadt spart bei der Heizungsanlage

Unsicher bleiben bei der Freibadsanierung auch weiterhin die Finanzen. Während die Entsorgung des abgetragenen Bodens vom Freibadgelände inzwischen geregelt ist, laufen noch weitere Nachforderungen der Betriebe auf. Die gute Nachricht: „Die Beheizung wird mit 27 000 Euro rund 7000 Euro günstiger als geplant“, sagt Stadtkämmerer Frank Schulz. Die dabei gewonnenen Mittel würden aber an anderer Stelle durch sogenannte Nachbegehren der beauftragten Firmen wieder aufgebraucht, wie der Fachbereichsleiter der Stadt erklärt.

Erfolge habe Teamleiter Cord Hennies dagegen bei der Entsorgung des Bodenaushubes erzielt. Die durch Polychlorierte Biphenyle (PCB) belastete Erde muss aufwendig entsorgt werden. Die Angebote dafür hätten es oft in sich, meinte Schulz. Unterschiedliche Vorgaben zum Transport in den verschiedenen Bundesländern machten es oft schwer, die Kosten eindeutig zu kalkulieren. „Herr Hennies hat dafür jetzt eine gute Lösung gefunden“, lobte Schulz seinen Mitarbeiter.

Für die Gesamtfinanzierung bedeutet das jetzt, dass der Kostenrahmen, der im Haushalt der Stadt mit 1 277 000 Euro angesetzt worden war, allem Anschein nach eingehalten werden kann. „Ich denke, wir kriegen das Freibad mit der Beheizung zu Ende gebaut“, sagt der Kämmerer. Ob auch die Abdeckung für das große Becken aus diesem Topf zu realisieren ist, musste er erneut offen lassen – aber das sei für die aktuelle Periode auch noch nicht von Belang.

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