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Südlink: Häuser verlieren an Wert

Ronnenberg Südlink: Häuser verlieren an Wert

Die Bürgerinititive "Keine Megamasten im Calenberger Land" befürchtet, dass allein in Ihme-Roloven der Wertverlust der Häuser, die in der Nähe der geplanten Südlink-Trasse stehen, sich auf 10 Millionen Euro belaufen wird, sollte die Höchstspannungsleitung gebaut werden.

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Die Höchstspannungsleitung Südlink ist umstritten.

Quelle: dpa

Ronnenberg. Es ist ruhiger geworden um Südlink, der geplanten Stromtrasse von Wilster in Schleswig-Holstein nach Grafenrheinfeld in Bayern. Die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Keine Megamasten im Calenberger Land lassen nicht locker, sagt BI-Sprecher Knuth Langmaack. Er erläuterte bei einem Treffen der Trassengegner das Gutachten eines vereidigten Sachverständigen. Demnach haben Hauseigentümer einen Wertverlust von etwa 30 bis 50 Prozent zu erwarten, wenn die geplanten Masten im 400-Meter-Abstand zum Ortsrand errichtet werden. „Damit dürfte praktisch jedes Haus in Ihme-Roloven betroffen sein“, meint Langmaack. Das könnte einen Wertverlust allein in Ihme-Roloven in Höhe von 10 Millionen Euro bedeuten.

Die Bürgerinitiative will die Höhe der Masten deutlich machen. Nach dem Abernten der Getreidefelder sollen auf dem geplanten Trassenverlauf Heliumballons bis in 70 Meter Höhe aufsteigen, kündigt Langmaack an. So könne sich jeder interessierte Haus- oder Wohnungsbesitzer selbst ein Bild machen. Bereits am Sonnabend treffen sich die Gegner um 12 Uhr am Zentralen Busbahnhof in Hannover zu einer Demonstration. Mit ihrem Protest wollen sie erreichen, dass auf Freileitungen verzichtet und Erdkabel verlegt werden.

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