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THW zeichnet Helfer aus

Ronnenberg THW zeichnet Helfer aus

In Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr oder DRK leisten die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) wertvolle Arbeit – besonders in der Flüchtlingskrise. Zum Dank sind nun einige Mitglieder des Ortsverbands Ronnenberg ausgezeichnet worden.

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Die Mitglieder des THW-Ortsverbands Ronnenberg werden ausgezeichnet.

Quelle: Nils Oehlschläger

Empelde. Oft arbeiten sie im Hintergrund, leisten aber wichtige Arbeit. Einige Helfer des THW-Ortsverbands Ronnenberg sind für ihr freiwilliges und unbezahltes Engagement am Montagabend ausgezeichnet worden. Um den Helfern persönlich ihren Dank auszudrücken, waren die Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) sowie Bürgermeisterin Stephanie Harms in die THW-Unterkunft in Empelde gekommen.

Das Helferzeichen in Gold wurde an Sarah Wiedemann, Philip Bürger, Winfried Hüls, Armin Insel und Patrick Pomiluek übergeben. Ausgezeichnet wurden zudem Theo Hohberg, Fachgruppenführer Räumen, für 20 Jahre sowie Zugführer Jörg Weinert für 30 Jahre Mitgliedschaft im Ortsverband.

„Herzlichen Glückwunsch und ganz herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Unterstützung“, sagte Flachsbarth. „Wir wollen schauen, dass wir in Berlin Ihre Arbeit weiter gut begleiten.“ Auch Miersch lobte den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. „Ich glaube, es hat noch niemandem geschadet, einen Teil seiner Zeit in den Dienste der Allgemeinheit zu stellen“, sagte er in Bezug auf den Wegfall der Wehrpflicht – und fügte hinzu: „Wir können alle stolz sein, dass Sie diese Arbeit leisten.“

Auf insgesamt 18.500 Dienststunden habe sich das Engagement der THW-Mitglieder im vergangenen Jahr summiert, sagte der Ortsbeauftragte Frank Arlt – das entspreche etwa zwölf Vollzeitstellen. Umso wichtiger sei es, dass die Arbeit der THW-Mitarbeiter nun in einem größeren finanziellen Rahmen vom Bund unterstützt werde, sagte Arlt. Auf den Ortsverband Ronnenberg bezogen bedeute das eine Steigerung um etwa 25 Prozent. Von diesem Geld könnten zwei Stellen in der Geschäftsstelle in Hannover bezahlt werden, die die ehrenamtlichen Mitglieder vor Ort bei administrativen Aufgaben entlasteten, um mehr Zeit für praktische Tätigkeiten zu haben, sagte der Ortsbeauftragte. „Diese Mittel müssen auch in Zukunft, und nicht nur in den nächsten zwei Jahren, verstetigt werden“, richtete sich Arlt an die Vertreter der Politik.

Zuwachs erwünscht – Interessierte können sich melden

Zwar habe es kurz nach Ende der Wehrpflicht einen Einbruch bei den Mitgliederzahlen gegeben, sagt der Ortsbeauftragte Frank Arlt. Inzwischen habe sich die Zahl aber wieder konsolidiert - 70 aktive Mitglieder engagierten sich beim Ortsverband Ronnenberg. Davon abgesehen, dass Zuwachs bei Mitgliedern immer gebraucht werde, seien manche Spezialfunktionen derzeit nicht hauptfunktional besetzt, sagt Arlt. „Uns fehlt beispielsweise die Position eines Schirrmeisters als Verantwortlicher des Fuhrparks oder die des Ortsverbandkochs“, sagt der Ortsbeauftragte. Interessierte Bürger könnten ihre beruflichen Qualifikationen beim THW einbringen und dort eine praktische Ausbildung erhalten, sagt Arlt. Diese dauere in der Regel ein Jahr und sei kostenlos, da sie ebenfalls ehrenamtlich geleistet werde. Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es auf thw-ronnenberg.de

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Die Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (links, CDU) und Matthias Miersch (SPD) danken den Helfern.

Quelle: Nils Oehlschläger

Von Nils Oehlschläger

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