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Katastrophenschutz baut Jugendbereitschaft auf

Empelde Katastrophenschutz baut Jugendbereitschaft auf

Der Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatte am Sonnabend junge Leute zum Tag der offenen Tür eingeladen. Die Jugendlichen durften sich in Theorie und Praxis in der Arbeit im Katastrophenfall ausprobieren. Das DRK erhofft sich mit solchen Aktionen Mitglieder für eine neue Jugendbereitschaft.

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Die Jugendlichen bauen als erste Praxisübung ein Zelt auf.

Quelle: Elena Everding

Empelde. Ein Flugzeug ist abgestürzt. Wer ist mit als erstes vor Ort und leistet Hilfe? Natürlich der Katastrophenschutz des DRK. Um die Verletzten so gut wie möglich versorgen zu können, muss schnell ein Zelt als Behandlungsplatz aufgebaut werden.

Das Szenario des Flugzeugabsturzes gehört zu den Großschadensereignissen, wie es die Profis formulieren - und was in diesem Fall zu tun ist, ist beim Tag der offenen Tür unter dem Motto "Mitmachen statt zuschauen" Thema. Die Jugendlichen sitzen im DRK-Haus in Empelde und hören sich die Erklärungen von Alexandra Meldau an. Es bleibt nicht nur bei dem Vortrag, die Teilnehmer müssen auch selbst ran.

Mit der Aktion will der DRK neue, junge Mitglieder gewinnen für den Jugendbereitschaftsdienst, der sich gerade in der Gründung befindet. "Nachwuchssorgen gibt es überall, nicht nur beim DRK", sagt Christian Quade vom Jugendrotkreuz. Bisher gebe es nur eine Bereitschaft für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die neue Jugendbereitschaft ist für 14- bis 16-Jährige gedacht.

"Wir hatten uns eigentlich bis zu 25 Teilnehmer erhofft", erzählt Quade. Geworden sind es nur sieben. Doch trotz der wenigen Anmeldungen wollte das DRK die Aktion nicht absagen, denn jeder Teilnehmer ist wichtig für das DRK. Die Jugendlichen machen sich mit den zahlreichen Einsatzfahrzeuge vertraut, schlüpfen in Schutzkleidung und lernen einiges über die Abläufe beim Katastrophenschutz. Der hilft nicht nur bei Großschadenlagen, sondern auch bei Naturkatastrophen oder Evakuierungen. Etwa 50 DRK-Leute aus Empelde sind deshalb am Sonntag bei der Bombenevakuierung in Hannovers Norden im Einsatz.

Wer sich für die Jugendbereitschaft interessiert, meldet sich bei Christian Quade per E-Mail an quade@drk-hannover.de.

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Von Elena Everding

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