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THW-Ronnenberg demonstriert den Ernstfall

Empelde THW-Ronnenberg demonstriert den Ernstfall

Rund 80 000 Mitglieder zählt das THW bundesweit. 70 davon sind im Ortsverband Ronnenberg. Bei einem Tag der offenen Tür hat er die ehrenamtliche Arbeit vorgestellt. Am im Jahr 2013 neu bezogenen Standort erlebten die Besucher spektakuläre Vorführungen.

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Für den Einsatz gut vorbereitet: Bordercollie Roger (11) mit THW-Hundeführerin Janine Puhl.

Quelle: Rabenhorst

Empelde. Egal ob Hochwasser Großbrand oder andere Schadenslage, auf die Experten des THW ist immer Verlass. Gestern boten sie den zahlreichen Besuchern auf dem THW-Gelände an der Straße In der Beschen ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen der Rettungshunde, einer Fahrzeugschau sowie Rundgängen in den Hallen und Materialausstellungen. Für das leibliche Wohl war mit Leckereien vom Grill sowie kühlen Getränken zu Nostalgie-Preisen gesorgt.

Zahlreiche Jungen und Mädchen nahmen im Rahmen des bundesweiten Türöffner-Tages der Fernsehserie „Die Sendung mit der Maus“ an einer Spezialführung beim THW teil. Den Auftaktvortrag ließen sich allerdings auch viele Erwachsene nicht entgehen. Mit großer Begeisterung verfolgten die Besucher vor allem die spektakulären Vorführungen der Rettungshundestaffel. Viel Applaus gab es dabei unter anderem für den elfjährigen Bordercollie-Rüden Roger, der unbeeindruckt von Feuer und Rauch seine Aufgabe mit Bravour bestand. Auch für den englischen Springerspaniel Helo (6) gab es großen Beifall, als er die für die Präsentation vermisste Leni (6) in einer Röhre fand.

Auch Bürgermeisterin Stephanie Harms war beeindruckt. „Das THW hat in unserer Stadt nicht nur seinen Stützpunkt, sondern ist in das gesellschaftliche Leben voll integriert. Das THW gehört zu Ronnenberg wie die Michaeliskirche und die Feuerwehr“, betonte die Rathauschefin. Mit der zweiten Auflage der Veranstaltung hat THW-Ortsbeauftragte Frank Arlt auch ein klares Ziel vor Auge: „Das Technische Hilfswerk (THW) sucht für den Ortsverband Ronnenberg Seiteneinsteiger und Nachwuchskräfte“, sagte Arlt. Durchschnittlich verzeichne der Orstverband etwa sechs Neuzugänge pro Jahr. „Es könnten gerne ein paar mehr sein“, fügt Arlt hinzu, der am Ende des Tages ein positives Fazit zog. „Der Tag soll am 3. Oktober zu einer Dauereinrichtung werden“, meint Arlt.

Das Technische Hilfswerk gibt es seit 1972 in Ronnenberg, aber erst seit Ende 2013 verfügen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte über eine eigene auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterkunft. Rund 70 aktive Einsatzkräfte gehören dazu. „Die 40 Jahre zuvor verbrachten sie in verschiedenen Provisorien“, berichtet Arlt, der seit sechs Jahren an der Spitze der Ortsverbandes steht.

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Von Heidi Rabenhorst

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