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Linderter fordern Tempo 30 im Ort

Linderte Linderter fordern Tempo 30 im Ort

Linderter Bürger fordern eine Verkehrsberuhigung vor ihren Haustüren. 160 Familien haben eine entsprechende Unterschriftenliste unterzeichnet, die an die Ronnenberger Bürgermeisterin Stephanie Harms übergeben worden ist.

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Tempo 30 in Linderte gefordert: Imke Pfaus (von links) übergibt mit Ortsbürgermeister Karsten Erbelding eine Unterschriftenliste an Bürgermeisterin Stephanie Harms.

Quelle: Rabenhorst

Linderte. Auch der Ortsrat stellt sich hinter die Forderungen nach mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen Lindertes. Ortsbürgermeister Karsten Erbelding und Imke Pfaus haben die Liste mit 160 Unterschriften an Stephanie Harms übergeben. Damit bringen die Linderter ihre Besorgnis über die insbesondere für Fußgänger sehr gefährliche Verkehrssituation im Ort zum Ausdruck und fordern den Rat der Stadt und alle politischen Mandatsträger auf, sich bei den zuständigen Behörden für die Anordnung von Tempo 30 in ganz Linderte einzusetzen.
„Aufgrund der sehr schmalen Bürgersteige beträgt der Abstand zwischen Fußgänger und den Fahrzeugen auf der Straße teilweise nur wenige Zentimeter. Eine Nutzung des Bürgersteigs für Kinder mit Fahrrädern oder für Kinderwagen ist gefahrlos nicht möglich“, betont Imke Pfaus, eine der Initiatorinnen der Aktion. Insbesondere für Kinder sei aufgrund der unübersichtlichen Straßenführung ein Überqueren der Straße, um den Schulbus zu erreichen, schwierig.

„Ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde würde diese Situationen erheblich sicherer gestalten. Auch wenn es sich bei den Hauptverkehrsstraßen um überörtliche Verbindungswege handelt, ändert dieses nichts an der Gefahr, welcher die Kinder von Linderte täglich ausgesetzt sind. Weiter abzuwarten und erst dann zu reagieren, wenn etwas passiert sei, könne nicht der richtige Weg sein, fügte sie hinzu.

Stephanie Harms beteuerte, dass sie das Anliegen der Linderter sehr ernst nehme. „Wir werden das, was wir tun können, auch tun“, sagte sie, erinnerte aber auch daran, dass die Durchgangstraße eine Landesstraße sei und daher in den Zuständigkeitsbereich der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr falle. „Ich werden die Liste an die CDU-Landtagsabgeordnete Gabriele Kohlenberg weitergeben“, versprach Harms.

Von Heidi Rabenhorst

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