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Acht Tote bei Verkehrsunfällen

Ronnenberg Acht Tote bei Verkehrsunfällen

Eine traurige Bilanz: Die Verkehrsunfallstatistik der Polizei weist acht Tote und 42 Schwerverletzte in 2015 aus. Als eine Ursache gilt die Ablenkung der Fahrer durch Handys, Navis oder andere elektronische Geräte im Auto.

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1370 Verkehrsunfälle hat die Polizei im vergangenen Jahr in Ronnenberg, Gehrden, Wennigsen und Hemmingen aufgenommen.

Quelle: Ralf Gosch

Ronnenberg. Ein Fußgänger, fünf Fahrer und zwei Mitfahrer sind im vergangenen Jahr auf der Straße ums Leben gekommen. Wie Axel Feldmann, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Ronnenberg, weiter mitteilt, war zweimal Alkohol und sechsmal hohe Geschwindigkeit die Ursache der tödlichen Unfälle.Fünf Getötete waren über 65 Jahre alt.

Darüber hinaus sind im zurückliegenden Jahr 42 Personen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt worden. Damit meint die Polizeistatistik Unfallopfer, die länger als 24 Stunden im Krankenhaus bleiben mussten. Von diesen 42 Unfällen geschahen 25 außerhalb und 17 innerhalb der Ortslagen. Schwer verletzt wurden 23 Fahrer, drei Motorradfahrer, elf Fußgänger und fünf Radfahrer.

Mit dieser Statistik sieht die Ronnenberger Polizei den landesweiten Trend bestätigt. Seit 2002 sei die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten und Toten deutlich rückläufig, berichtet Feldmann. Seit 2014 steige die Zahl wieder an. 2014 seien 46 Personen schwerverletzt und sieben getötet worden, (2015: 42 und acht). Das bedeutet: Diese tragischen Fälle machen fast vier Prozent aller Unfälle aus.

Eine ähnliche hohe Quote weist die Statistik der Polizei das letzte Mal vor sieben Jahren aus. Für den deutlichen Anstieg der schweren beziehungsweise tödliche Unfälle suchen Axel Feldmann und seine Kollegen nach einem Erklärungsansatz – und finden ihn bei den Ablenkungen. Die Verkehrsteilnehmer ließen sich häufig durch Handynutzung ablenken. In diese Kategorie gehört auch das Bedienen von Navigationsgeräten oder anderem elektronischen Zubehör im Auto.

Die Unfallzahlen insgesamt: 1370 im Jahr 2015, 1381 in 2014. Hauptursachen sind das Abbiegen (20 Prozent), Vorfahrt (43 Prozent) und Geschwindigkeit (26 Prozent).

Die Zahl der Unfälle mit Radfahrern stieg auf 6,6 Prozent (2014: 6,2 Prozent, 2013: 4,8 Prozent). Von den 91 Radfahrern sind elf schwer- und 48 leichtverletzt worden. Bei 40 Prozent dieser Unfälle liegt die Schuld bei den Radfahrern, sagt die Polizei.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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