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Urlaub mit
 Sonne, Spaß 
und Glauben

Ronnenberg Urlaub mit
 Sonne, Spaß 
und Glauben

176 Teilnehmer aus drei Kirchenkreisen, 32 ehrenamtliche Helfer für fünf Camps in zwei Ländern: Die evangelische Jugend war auf großer Fahrt.

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Idyllisch: die Seenlandschaft am Vänernsee.

Quelle: privat

Ronnenberg. Gesund, ein wenig erschöpft von der langen Rückreise, aber mit tollen Erlebnissen und neuen Freunden sind die Jugendlichen aus Kroatien und Italien wieder in der Heimat eingetroffen.

Kirchliche Sommerfreizeiten für 13 bis 18 Jahre alte Jugendliche sind keineswegs neu. Trotzdem ist in diesem Jahr einiges anders. „Neu war, dass wir die Fahrten gemeinsam mit den Kirchenkreisen Burgdorf und Laatzen-Springe angeboten haben“, sagt Helge Bechtloff, verantwortlicher Jugendwart des Kirchenkreises Ronnenberg. Diese Zusammenarbeit habe es dem Kirchenkreis Ronnenberg ermöglicht, alle Interessierten mit zu nehmen – im Gegensatz zu den Jahren davor, in denen die Plätze verlost werden mussten.

„Im Mittelpunkt stand Sommer, Sonne, Spaß und Glauben“, sagt Bechtloff, der mit seiner Kollegin Ilka Klockow-Weber (Laatzen-Springe) drei Camps mit 103 Jugendlichen und 23 Teamern – so heißen die ehrenamtlichen Helfer –
in der Toskana leitete. Diakon Acki Stein (Ronnenberg) und Kreisjugendwartin Ann-Marie Meyer (Burgdorf) sowie 15 Teamer betreuten 73 junge Leute an der kroatischen Küste.

Warum machen Jugendliche Ferien mit der Kirche? „Die Gemeinschaft ist toll“, sagt die 13-jährige Luna Stijfs. Leif Rosenthal (16) ergänzt: „Es ist cool, mit so vielen Leuten wegzufahren. Man lernt klasse neue Leute kennen.“ Justus Gärtner (13) wollte unbedingt mit, „damit ich in den Ferien cool unterwegs sein kann.“ Amelie Sender (18) war als Teamerin mit dabei. „Ich fand es als Teilnehmerin toll und will jetzt davon etwas zurückgeben.“ Die nächste Freizeit ist schon geplant, 2017 geht es mit der Kirche nach Spanien und Italien.

Die kirchlichen Freizeiten beschränken sich keineswegs auf südeuropäische Reiseziele. Am vergangenen Wochenende kehrten 22 Teilnehmende und das fünfköpfige Betreuer-Team aus Schweden zurück. Sie verbrachten zwei Wochen in idyllischer Seenlandschaft am Vänernsee, in einem gemütlichen Haus an einer eigenen Bucht.

Bewegung auf und im Wasser und in der Natur stand auf dem Programm, unter anderem bei einer dreitägigen Wandertour im Naturreservat Kröppjefäll. Die ehrenamtlichen Betreuer Sonja Ebbing, Liam Heidemann, Jonas Winkelholz, Benedikt von Pappenheim und Lisa Müller-Haude und ihre Schützlinge verbrachten aber auch entspannte Abende am Lagerfeuer. „Die Tage sind mit Spieleabenden, Workshops, Andachten und Bibelarbeiten bunt gefüllt gewesen“, berichtet Ebbing. „Wir befassten uns vor allem mit dem Schicksal Geflüchteter. Das Thema ging vielen Teilnehmenden aufgrund alltäglicher Erfahrungen nahe“, sagt die Betreuerin.

Freie Zeit verbrachten die Jugendlichen größtenteils am Sandstrand, im Wasser oder auf den mitgebrachten Kanus, auch wenn das Wetter manchmal durchwachsen war. „Sie nutzten jede sonnige Minute, sodass sie braungebrannt von ihren Familien abgeholt wurden“, sagt Ebbing. Eine Hoffnung blieb aber unerfüllt: Ein Elch wurde nicht gesichtet. Trotzdem war’s schön: „Einige haben sich schon für die Schweden-Freizeit im kommenden Jahr verabredet.“

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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