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Verwaltung braucht mehr Platz

Empelde Verwaltung braucht mehr Platz

Das Familienservicebüro der Stadt und die Volkshochschule teilen sich künftig ein Gebäude am Rand des Rathausgeländes an der Hansastraße. Grund für den Umzug ist die Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen.

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Die Stadtmitarbeiterinnen Saskia Volker (links) und Luise Müller richten das neue Kindergartenbüro ein.

Quelle: Kerstin Siegmund

Ronnenberg. Etliche Eltern kennen das Brunner-Gebäude, benannt nach seinem Eigentümer, an der Ecke Hansastraße bereits. In dem zweistöckigen Haus wurden vorübergehend Kindergartengruppen betreut. Nun ziehen dort Mitarbeiter des Teams Kinderbetreuung der Stadtverwaltung und die Geschäftsstelle der Volkshochschule (VHS) Calenberger Land ein.

In dem Gebäude haben sie künftig mehr Platz als an den bisherigen Standorten Rathaus 2 und Stille Straße. Die Stadt hat das Gebäude für fünf Jahre gemietet. „Das entspannt die Situation“, sagt der Erste Stadtrat Torsten Kölle.

Anlass für den Umzug sind die stetig steigenden Aufgaben der Stadt. „Wir müssen ständig neue Kinderbetreuungsplätze schaffen und brauchen für die Vergabe mehr Personal“, erläutert Kölle. Zusätzliche Mitarbeiter benötigt auch das Team Asyl, das sich um die Flüchtlinge kümmert. In die freiwerdenden Räume des Teams Kinderbetreuung ziehen die zwei Sozialarbeiter und die drei Sachbearbeiter des Asyl-Teams ein.

Der stetig zunehmende Flüchtlingsstrom, der auch in Ronnenberg ankommt, ist der Grund, warum die VHS aus dem städtischen Haus an der Stillen Straße auszieht. Die Räume waren früher Wohnungen und sollen nun wieder als Wohnraum genutzt werden. Dort ziehen Flüchtlingsfamilien ein.

Zum Ausgleich erhält die VHS im Brunner-Gebäude nicht nur Büros für die Geschäftsstelle, sondern auch zwei große Seminarräume. „Die hatte sie bisher nicht“, sagt Kölle. Am neuen Standort finden die VHS-Besucher viel bessere Parkmöglichkeiten als in der Stillen Straße. Die Stadt ließ am Rathaus 2 Parkplätze anlegen.

Das Team Kinderbetreuung, das unter anderem für die Vergabe der Plätze in den städtischen Kitas, Krippen und Horten zuständig ist, zieht am Montag und Dienstag um. Aus diesem Grund sind die Mitarbeiter für Anfragen der Eltern vorübergehend nicht erreichbar. Am Mittwoch, 12. August, ist das neue Kindergarten-Büro erstmals für den Publikumsverkehr geöffnet. Sprechzeit ist von 15 bis 18 Uhr im Erdgeschoss des Gebäudes. Auch Ronnenbergs Kinderschutzfachkraft Edith Pulz-Künzel hat ihr Büro künftig im neuen Rathaus 2a.

Rückstand wird jetzt aufgeholt

Die Verwaltung ist im zeitlichen Verzug bei der Versendung der Gebührenbescheide für die Betreuung in den städtischen Krippen, Kitas und Horten. „Wir bitten die Eltern um Verständnis“, sagt der Erste Stadtrat Torsten Kölle. Zwei Mitarbeiter aus anderen Bereichen sollen nun mithelfen, den Rückstand aufzuholen. „Die Verzögerung bei der Platzvergabe für das neue Betreuungsjahr ist fast vollständig erfolgt“, sagt Kölle. Als Begründung für den Verzug nennt er längere Ausfallzeiten der Mitarbeiter im Team Kinderbetreuung und die Mehrarbeit, die der Streik der Erzieher in der Verwaltung nach sich zog. Die Stadt musste unter anderem eine Betreuung ohne die sonst üblichen Ferienschließzeiten organisieren, weil viele Eltern wegen des Streiks ihren Urlaub bereits aufgebraucht haben. Das Team Kinderbetreuung ist wieder am Mittwoch, 12. August, von 15 bis 18 Uhr in den neuen Räumen, Hansastraße 30, zu erreichen. Die Volkshochschule öffnet dort erstmals am Montag, 31. August, um 14 Uhr.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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