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Viel gelernt als Freiwilliger

Weetzen Viel gelernt als Freiwilliger

Trotz Regens liefen, warfen und sprangen die Schüler der Regenbogenschule am Dienstag um die Wette. Organisiert hatte das Sportfest Niko Kranz. Der 19-Jährige leistet an der Grundschule noch bis Ende des Schuljahrs seinen Bundesfreiwilligendienst im Sport.

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Niko Kranz prüft die Ergebnisse beim Weitsprung.

Quelle: Nils Oehlschläger

Ronnenberg. Seit 8 Uhr stand er auf dem Platz, doch die eigentliche Arbeit begann schon Wochen zuvor. „Ich musste das Programm organisieren, die Zettel ausdrucken und die Übungen verteilen“, erklärt der 19-Jährige. Dabei bestand die besondere Schwierigkeit darin, die Übungen der Bundesjugendspiele mit denen des Sportabzeichens in einer Veranstaltung zu kombinieren. Unterstützt wurde Kranz bei der Planung jedoch zu jeder Zeit von seinen Kollegen, insbesondere seiner Tutorin und Sportfachbereichsleiterin Stefanie Coujour. Noch am Nachmittag machte sich Kranz an die Auswertung der Schülerleistungen.

Diese könnten außerhalb der Schule wichtig werden: Kranz hat die Regenbogenschule für den Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen angemeldet - bei Erfolg gibt es ein Preisgeld von bis zu 4000 Euro. „Ich würde dieses Geld gern in neue Sportgeräte für die Schule investieren“, erzählt Kranz.

Kurz vor dem Ende eines ereignisreichen Schuljahrs denkt der 19-Jährige bereits zurück. „Ich bin gern in der Schule, weil ich ein tolles Verhältnis zu allen Kollegen gehabt habe“, sagt Kranz. Nun will er selbst Lehrer werden - für Sport und Mathematik. Für seinen Nachfolger hat er noch einen Rat: „Kinder sind zwar süß, haben aber auch ihre anstrengende Seite. Man muss früh Regeln finden, wann Schluss ist.“

Von Nils Oehlschläger

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Von Redakteur Nils Oehlschlaeger

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