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Viele Radfahrer sitzen zu tief

Empelde Viele Radfahrer sitzen zu tief

Zahlreiche Radfahrer haben gestern Nachmittag die Gelegenheit zum kostenlosen Fahrradcheck auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrums Empelde genutzt. Zeitweise mussten die Nutzer wegen des Andrangs am Stand des Vereins Bürgerinitiative Umweltschutz (BIU) und der Stadt Schlange stehen.

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Mariano Gonzalez (links) fettet die Kette eines Fahrrades. Ralf Strobach stellt unterdessen das Licht ein.

Quelle: Carsten Fricke

Empelde. „Der Check wird sehr gut angenommen“, sagte Andrea Unterricker, Leiterin des Teams Ökologie der Stadt Ronnenberg. Schon nach knapp einer Stunde hätten 15 Radfahrer das von der Region unterstützte vierstündige Angebot genutzt, die Verkehrssicherheit und Funktionalität ihrer Fahrräder überprüfen zu lassen.
„Es gibt Räder, wo schon einiges zu machen ist“, sagte Ralf Strobach von der BIU. Doch bei der Mehrzahl der Fahrräder würden fünf bis zehn Minuten für die Pflege und Wartung ausreichen. „Die meisten Räder haben zu wenig Luft“, stellte er fest. Das koste beim Fahren zusätzliche Kraft und führe bei sehr platten Reifen auch dazu, dass der Mantel bricht.
„Oft ist zudem der Sattel zu tief“, sagte Strobach. In diesem Fall müssten die Radfahrer ebenfalls mit viel mehr Kraft in die Pedalen treten als bei einem optimal eingestellten Sattel. Außerdem würden er und seine zwei Mitarbeiter bei vielen Fahrrädern die Bremsen nachstellen und Ketten fetten.
Während die BIU-Mitarbeiter die Räder überprüften, informierten Unterricker und Klimaschutzmanagerin Heidrun Brümmendorf unter anderem über Radwanderwege, das Ronnenberger Stadtradeln am Sonnabend, 11. Juni, und den sogenannten Fahrradpass. Im Fall eines Diebstahls können Eigentümer den Pass mit einer genauen Beschreibung, der Rahmennummer und einem Foto ihres Fahrrades bei der Polizei vorlegen und so die Chancen für ein Auffinden erhöhen.
Bei den Nutzern kam der Fahrradcheck bestens an. „Das Angebot ist super. Wenn ich zum Händler fahren will, muss ich mich oft erst anmelden“, sagte Christa Haase aus Leveste. Und auch Helga Börner aus Empelde war rundum zufrieden. „Das ist ja alles viel einfacher, als wenn ich alles selbst rauskramen muss“, sagte sie.

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Von Carsten Fricke

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