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Volle Zustimmung für van der Made

Ronnenberg Volle Zustimmung für van der Made

Die 53-jährige Nicole van der Made soll im Januar 2018 für die Grünen in den Landtag einziehen. Die Finanzkauffrau aus Ditterke erhielt am Montagabend in der Jugendwerkstatt Roter Faden in Empelde bei einem Treffen von Bündnis 90/Die Grünen Ronnenberg das Vertrauen ihrer Parteifreunde.

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Alle neun Anwesenden stimmten für Nicole van der Made (Dritte von links).

Quelle: Rabenhorst

Ronnenberg. Für ihre Bewerbung um ein Direktmandat stimmten alle neun Anwesenden. Die grüne Regionsabgeordnete tritt im Wahlkreis 35, der die Städte Wennigsen, Springe, Hemmingen und Ronnenberg umfasst, an.

Die Entscheidung, nicht in ihrem eigenen Wahlkreis 47, der die Städte Barsinghausen, Gehrden und Seelze umfasst, anzutreten, sei ihr nicht schwer gefallen. „Dort gibt es einen weiteren Kandidaten, und meine Bindung zu Eurem Wahlkreis ist auf Grund meines Lebenslaufes, meiner Kinder und meines Freundeskreises stärker als bei meinem Mitbewerber“, begründete sie ihr Motiv. Sie habe in Empelde gewohnt und ihre Töchter seien dort zur Schule gegangen.

Auf Landesebene möchte sie sich unter anderem für eine solidarische Gesellschaft, für gute Integration von Geflüchteten sowie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Sehr am Herzen liege ihr auch das Thema Gleichstellung von Frau und Mann. „Hier muss gelten: gleiche Arbeit, gleicher Lohn“, fordert van der Made. Sie möchte alte Rollenmodelle und Strukturen aufbrechen sowie mehr Frauen in der Politik, in Führungspositionen und Aufsichtsräten sehen. „Wir müssen der Gewalt gegen Frauen offensiv begegnen und null Toleranz für Sexismus haben“, betonte sie in ihrer Bewerbungsrede. Weitere Themen sei die Gleichstellung gerade im Hinblick auf Einelternfamilien sowie die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft und die Situation der Flüchtlinge. „Hier habe ich eine besondere Leidenschaft entwickelt, da sie mir sehr am Herzen liegen“, fügte sie hinzu. Deshalb sei sie in der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Migration und Flucht, LAG Frauen und der AG Grundeinkommen tätig sowie auch die Gleichstellungspolitische Sprecherin in der Region Hannover. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Bildungspolitik, die sie für überholungsbedürftig hält. „Ich möchte eine Schule für alle, von Klasse eins bis 13. Dafür werde ich meine Stimme erheben und Impulse setzen“, betonte sie.

Auf der lokalen Politikbühne ist van der Made bereits bekannt. Sie ist seit 2013 Mitglied im Regionsvorstand und gemeinsam mit Carolin Kolbe Sprecherin der AG Frauen Regionsverband Hannover. Von 2011 bis 2016 war sie Ratsfrau im Rat der Stadt Gehrden. Seit 2016 ist sie Regionsabgeordnete. Sie arbeitet außerdem in den Landesarbeitsgemeinschaften Frauen beziehungsweise Migration und Flucht sowie der Arbeitsgemeinschaft Land und Tier des Regionsverbands mit. Zudem ist sie Mitglied im Freundeskreis Diyarbakir. 

Einstimmig votierten die Parteigenossen für die Mutter zweier erwachsener Töchter. Vorstandssprecher Jörg Rutzen freute sich besonders, dass sich van der Made für die Ronnenberger Grünen als Kandidatin für ein Direktmandat zur Verfügung stellt. Auch Dorothea Pein ist begeistert: „Es freut mich, dass Du den Hut in den Ring wirfst und dein Weg gehen willst“, sagte die Grünenpolitikerin. Auch van der Mades Kollege Ulrich Schmersow kann ihrer Entscheidung nur Positives abgewinnen. „Wir wissen, dass Du gute Arbeit leistet und welch großes Interesse Du daran hast“, sagte der Regionsabgeordnete.

Von Heidi Rabenhorst

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