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SV-Vorstand verjüngt sich

Ronnenberg/Ihme-Roloven SV-Vorstand verjüngt sich

Barbara Uffelmann-Haase bleibt Vorsitzende des Sportvereins (SV) Ihme-Roloven. Einstimmig bestätigten sie die Mitglieder in der Jahresversammlung am Donnerstagabend in ihrem Amt, in dem sie künftig von der erst 17-jährigen Miriam Rogge sowie von Denis Petrowsky unterstützt wird.

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Barbara Uffelmann-Haase (Mitte) führt den SV Ihme-Roloven weiter an. Als neu gewählte Vorstandsmitglieder stehen ihr stehen Miriam Rogge und Denis Petrowsky zur Seite.

Quelle: Carsten Fricke

Ihme-Roloven. „Es wird dann auch das letzte Mal sein“, kündigte Uffelmann-Haase bereits vor ihrer Wahl an. Sie leite den SV gern, sei aber beruflich sehr eingebunden und wolle das Amt nicht halbherzig ausführen, betonte sie. Entsprechend froh war sie, dass sich zwei jüngere Mitglieder zur Mitarbeit im Vorstand bereit erklärten und ebenfalls einstimmig gewählt wurden.
Denis Petrowsky übernahm das Amt von Schriftführerin Frauke Zielasko, die sich nicht erneut zur Wahl stellte. Als neue dritte Vorsitzende trat Miriam Rogge die Nachfolge ihres Vaters Michael Rogge an. Er war im Oktober in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Kassierer gewählt worden. Zuvor hatte er das vakante Amt seit Sommer 2015 kommissarisch geführt.
In ihrem Jahresbericht ging Uffelmann-Haase auf die weiterhin negative Entwicklung der Mitgliederzahlen von 450 auf 434 ein. „Das ist nicht berauschend“, sagte sie. Der Rückgang sei unter anderem auf eine Bereinigung der Mitgliederstatistik und Änderungen von Familien- in Einzelmitgliedschaften begründet. „Natürlich wird es auch den ein oder anderen gegeben haben, der auf Grund der Beitragserhöhung ausgetreten ist“, räumte die Vorsitzende ein. Allerdings seien rückläufige Mitgliederzahlen ein Problem vieler Sportvereine. „Diese Entwicklung können wir nur stoppen, wenn wir weiter attraktive Angebote schaffen“, sagte sie.
Anschließend stellte der Vorstand die aktuellen Pläne zur Finanzierung des Sporthaus-Umbaus vor. Da der Regionssportbund voraussichtlich erst 2017 einen Baukostenzuschuss zahlt, streckt die Stadt Ronnenberg dem Verein 40 000 Euro vor, um die Finanzierung des 400 000-Euro-Projekts, das im April beginnen soll, zu sichern. Der Eigenanteil des Vereins für die Renovierung und einen Anbau liegt bei rund 80 000 Euro. Darin enthalten sind rund 1500 Euro aus einer Spendenaktion für das Sportheim.

Von Carsten Fricke

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