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Wahlkampf nimmt nur langsam Fahrt auf

Ronnenberg Wahlkampf nimmt nur langsam Fahrt auf

In weniger als acht Wochen ist Kommunalwahl. Wegen der Urlaubszeit kommt der Wahlkampf sehr schleppend in Gang. In Ronnenberg hat bisher nur die SPD Plakate geklebt. Die anderen Parteien starten damit erst Ende Juli oder noch später.

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Nur die SPD macht bisher Werbung für sich.

Quelle: Carsten Fricke

Ronnenberg. Warm eingepackt lächeln die SPD-Spitzenkandidaten Karin Reinelt und Dieter Schur auf den Wahlplakaten. Die Aufnahme mit den dicken Jacken bestätigt das, was die Parteien auf Anfrage mitteilen. Die Vorbereitungen für den Wahlkampf sind längst getroffen, aber Fahrt hat das Werben um die Wählergunst noch nicht aufgenommen.

Die Sozialdemokraten sind die einzigen, die schon in der Öffentlichkeit für sich werben. Seit 11. Juli hängen die Konterfeis der Spitzenkandidaten an den Hauptstraßen. Fotos oder Aussagen der anderen Parteien sind bisher öffentlich noch nicht zu sehen, obwohl nach Angaben der Parteien die Vorbereitungen längst abgeschlossen sind.

Wir warten das Ende der Ferien ab und fangen erst sechs Wochen vor der Wahl mit Infoständen und Plakaten an“, sagt der CDU-Vorsitzende Andreas Burkhardt. Auch die Freien Wähler haben Klein- und Großplakate drucken lassen und wollen diese in der ersten Augustwoche aufhängen. „Bis zum Wahltag wird es durchgängig Infostände geben“, sagt der Vorsitzende Michael Sennholz.

Die Grünen werden laut Vorstandssprecher Jörg Rutzen am letzten Juliwochenende mit dem Aufhängen von Plakaten in verschiedenen Formaten beginnen. „Aus ökologischer Sicht scheint uns ein früheres Aufhängen nicht sinnvoll, da wir sonst gezwungen wären, Plakate nach zu hängen, die durch die lange Zeit in Mitleidenschaft gezogen würden“, teilt Rutzen mit. „Wir wollen den Bürgern auch nicht zumuten, länger als sechs Wochen auf den möglichen Schilderwald der Wahlplakate schauen zu müssen. Auch werden unsere Großflächenplakate nicht vor dem 31. Juli aufgestellt“, sagt der Sprecher.

Noch länger warten die Grünen damit, an Informationsständen mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Diese Stände sind laut Rutzen für die letzten drei Wochenenden vor dem Wahltermin in Ronnenberg, Empelde und Benthe geplant.

Erst drei Wochen vor der Wahl wird die FDP in Ronnenbergs Straßenbild in Erscheinung treten. Dann sollen laut dem Vorsitzenden Dieter Herbst die Plakate aufgehängt werden. „Es soll nicht so aufdringlich für die Bürger wirken“, erläutert die FDP-Kandidatin Cornelia Rupsch die Zurückhaltung ihrer Partei.

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So hat es bei der Landtagswahl 2013 an den Hauptstraßen ausgesehen. Damals begann die heiße Phase des Wahlkampfs vier Wochen vor dem Wahltermin.

Quelle: Kerstin Siegmund (Archiv)
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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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