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Was ist für Integration der Flüchtlinge zu tun?

Der Kandidaten-Check Was ist für Integration der Flüchtlinge zu tun?

Wir haben die Parteien in Ronnenberg vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen befragt. Diesmal geht es darum, was die Stadt für die Integration von Flüchtlingen tun sollte.

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Was sollte für die Integration der Flüchtlinge getan werden?

Quelle: Ettore Ferrari

Ronnenberg. Dustin Jung, Freie Wähler: "Fordern und fördern. Neben der bereits sehr umfänglich geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit ist die Stadt aufgefordert, die Integration intensiv zu begleiten. Die Kostenverteilung muss gerecht und nicht einseitig zu Lasten der Städte gelöst werden. Wir heißen die Flüchtlinge herzlich willkommen. Die Freien Wähler stehen für soziales Miteinander und eine Integrationspolitik mit Herz und Verstand."

Dieter Herbst, FDP: "Die Stadt sowie auch die ehrenamtlichen Helfer tun eine Menge – bis an die Kapazitätsgrenzen. Dafür gebührt ihnen Dank! Im Augenblick sehe ich keine weiteren dringlichen Maßnahmen. Es ist auch abzuwarten, wie die Anerkennung als Asylant zeitlich abläuft und wie die Rückführungen der Abgelehnten im zeitlichen Rahmen abläuft."

Dieter Schur, SPD: "Das ehrenamtliche Engagement fördern, in den Schulen für soziale und sprachliche Betreuung sorgen und auch bei der eigenen Stadtverwaltung Arbeitsplätze schaffen. Die Integration wird über den Arbeitsplatz laufen."

Thorsten Kuhn, Die Linke: "Ronnenberg ist der Betreuung von Flüchtlingen bislang vollauf gerecht geworden. Es ist nun an der Bundesregierung, Kommunen und Länder finanziell so zu stellen, dass sie Integrationsverpflichtungen ohne Beeinträchtigung anderer Aufgaben gerecht werden."

Volker Zahn, CDU: "Ein Ansprechpartner vom ersten bis zum letzten Tag, bessere Zusammenarbeit der Behörden unter einander. Die Flüchtlinge müssen auch auf mehr Selbstständigkeit hingewiesen werden."

Felix Teichner. AfD: "Schlichte Wohnmöglichkeit und sinnvolle Beschäftigung schaffen. Die unverzügliche geordnete Rückführung der abgelehnten Asylsuchenden in die Heimatländer muss Vorrang vor allen Bleibediskussionen haben."

Steffen Marklein, Die Grünen: "Die sozialpädagogische Betreuung muss verstärkt werden. Ehrenamtliche sind bereit, bei der Integration zu helfen, wenn sie verlässliche Unterstützung und Anerkennung erfahren. Dies geschieht u. a. durch die Koordination von Aktivitäten und Information über Planungen. Im Zweifelsfall müssen Flüchtlinge sowie Ehrenamtliche auf eine professionelle Unterstützung zurückgreifen können."

Von der Redaktion

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