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"Was tun gegen Sanierungsstau in Grundschulen?"

Der Kandidaten-Check "Was tun gegen Sanierungsstau in Grundschulen?"

In weniger als einem Monat, am 11. September, ist Kommunalwahl. Wir haben im Vorfeld die Politiker vor Ort befragt. Wir wollten wissen, was sie für die Bürger ihrer Kommune tun wollen, wenn sie in den Rat der Stadt gewählt worden sind. Hier lesen Sie die Antworten zum Thema Schulsanierung.

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Quelle: Dpa

Uwe Specht, SPD: "Mit dem verfügbaren „billigen“ Geld und den steuerlichen Mehreinnahmen im Rahmen eines Mehrjahresplanes, der bei der Stadt für den Bereich Hochbau, aber auch für Straßen und Kanäle vorhanden ist, Stück für Stück alle Grundschulen in Angriff nehmen. Hierbei denke ich vor allen Dingen an die Grundschulen in Empelde und Ronnenberg. Der Stau betrifft aber eigentlich alle öffentlichen Gebäude."

Wiebke Rohland, CDU: "Wir müssen endlich mit einer grundlegenden Sanierung beginnen. Mit einem gestreckten Instandhaltungsplan und einer Prioritätenliste. Trotzdem bleibt es schwierig, den über 20 Jahre alten Investitionsstau abzubauen."

Steffen Marklein, Grüne: "Für uns haben Investitionen in Schulen und damit in Kinder und Bildung hohe Priorität. 2003 wurde systematisch damit begonnen, den Sanierungsstau abzubauen, bis heute mit 3,25  Millionen Euro. Bis 2019 sind weitere 1,26 Millionen Euro eingeplant, inklusive der Sanierung des Sanitärtraktes der Grundschule Empelde. Auch wenn viel Geld in notwendige Neubauten fließt, dürfen bestehende Grundschulen nicht darunter leiden. "

Dustin Jung, Freie Wähler: "Es heißt jetzt, Prioritäten setzen. Steigenden Schülerzahlen ist Rechnung zu tragen. Schulstandorte mit erkennbar abnehmenden Schülerzahlen sollten vorerst nicht in den Sanierungsplan mit aufgenommen werden. Schuldzuweisungen wegen entstandener Sanierungsstaus an Grundschulen sind jetzt nicht sachdienlich, sondern künftig ist ein geeignetes Controlling seitens der Stadt durchzuführen."

Dieter Herbst, FDP: "Einfach gesagt: Geld in die Hand nehmen und umgehend erledigen! Ansonsten wird durch das Hinausschieben die Sanierung noch teurer. Sollte die Verwaltung es nicht mit den eigenen Mitarbeitern schaffen, sind Architektenbüros entsprechend zu beauftragen. "

Thorsten Kuhn, Die Linke: "Wir brauchen ein Konzept, in welchem zeitlichen Rahmen und mit welchen finanziellen Mitteln der bestehende Sanierungsstau an den Schulgebäuden schnell aufgelöst werden kann."

Felix Teichner, AfD: "Es bedarf der Einarbeitung in das Thema unsererseits. Die Vermutung liegt aber nahe, dass immer neuere Aufgaben seitens übergeordneter Organe (Land, Bund, EU) die Finanzierung der an sich primären Aufgaben der Verwaltung nicht möglich macht."

Von der Redaktion

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