Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Was wird aus der alten Zuckerfabrik?

Weetzen Was wird aus der alten Zuckerfabrik?

Schon seit rund 30 Jahren ist die Zuckerfabrik in Weetzen geschlossen. Welche Pläne gibt es für eine Nachnutzung der Industriebrache? Ronnenbergs Kommunalpolitiker schauten sich das Gelände am Dienstag an.

Voriger Artikel
Das Christentum 
hat viele Gesichter
Nächster Artikel
"Was tun gegen Sanierungsstau in Grundschulen?"

Wolfgang Zehler bringt die Ausschussmitglieder auf den neuesten Stand zum ehemaligen Zuckerfabrik-Gelände.

Quelle: Hartung

Weetzen. Viel Neues gibt es auf dem Gelände am Ortsrand, an der Bahntrasse Richtung Hameln, nicht zu sehen. "Derzeit kommen wir hier nur den Verpflichtungen des Bauordnungsrechts nach", sagte der städtische Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Alle zwei- bis drei Wochen prüfe die Stadt im Sinne ihrer Verkehrssicherungspflicht, ob es auf dem versiegelten Gelände keine Vorfälle gab oder Einsturzgefahr besteht. "Natürlich wollen wir von diesen Aufgaben wegkommen und tätig werden und endlich konkret über Konzepte nachdenken", sagte er.

Das Problem: Die 3,4 Hektar große Fläche gehört aktuell zwei Eigentümern, die auch im Grundbuch eingetragen sind. Die Vertragssituation ist recht komplex, die Stadt will diese nun prüfen. "Das ist ein dickes Brett, was dort zu bohren ist", sagte Zehler und verbucht für sich den Erfahrungswert, "dass es bei städtebaulich interessanten Flächen immer besser ist, dass die Kommune das Grundstück kauft, um mehr Steuerungsmöglichkeiten zu haben".

Dennoch hat die Verwaltung einen städtebaulichen Rahmenplan erstellen lassen, an dessen Kosten sich die Region zu 85 Prozent beteiligte. "Damit haben wir die Grundlage für einen späteren Bebauungsplan", sagte der Fachbereichsleiter. Er kann sich auf dem Areal Wohnungen, auch altersgerechte, sowie Dienstleister und Nahversorger vorstellen.

Die Industriebrache Zuckerfabrik Weetzen bedeutet eine große Herausforderung für die Stadt, die aber gemeistert werden kann. Das haben Ronnenbergs Politik und Verwaltung bereits eindrucksvoll bewiesen. Immerhin wurde das riesige Gelände des früheren Kalibergwerks Hansa in Empelde komplett einer Nachnutzung zugeführt. Dort entstanden nicht nur in vorhandenen Betriebsgebäuden der Verwaltungssitz der Kommune, sondern auch das größte Gewerbegebiet der Stadt sowie zahlreiche Eigenheime und demnächst auch Mietwohnungen

Die Zuckerfabrik war eine von zahlreichen Stationen einer Rundreise der Kommunalpolitiker. So wurde in Empelde am Baugebiet Seegrasweg an der Nenndorfer Straße Station gemacht. Dort beginnen kommende Woche die Tiefbauarbeiten für Mehrfamilienhäuser. Am Hirtenbach in Ronnenberg hat die naturnahe Umgestaltung des Uferbereichs bereits begonnen. Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung und Ökologie schauten sich auch den Ententeich in Empelde an. Dort soll ein Quartiersplatz entstehen.

doc6r2ofra9cjt6aqss2zf

Fotostrecke Ronnenberg: Was wird aus der alten Zuckerfabrik?

Zur Bildergalerie

Von Stephan Hartung

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sp8ke5lv53en413k4p
Spielerischer Kontakt mit der Natur

Fotostrecke Ronnenberg: Spielerischer Kontakt mit der Natur