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Wasser marsch an der Weetzener Tankstelle

Weetzen Wasser marsch an der Weetzener Tankstelle

Von Freitag auf Sonnabend hat die Kinder- und Jugendfeuerwehr Weetzen den alljährlichen 24-Stunden-Dienst abgehalten. Wie die Profis hatten die Teilnehmer Einsätze und übernachteten in der Feuerwache. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz.

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Mit vollem Einsatz sind die jungen Feuerwehrleute dabei und löschen das imaginäre Feuer.

Quelle: Everding

Weetzen. Am Samstagvormittag kam der Einsatzbefehl. Es brennt in der LGT-Tankstelle an der Weetzener Hauptstraße, der Sohn der Tankstellenbesitzer hat die Feuerwehr angerufen. Sofort machen sich die Feuerwehrleute auf den Weg. Das Feuerwehrauto hält vor der Tankstelle, schon rollen die Feuerwehrleute die Schläuche aus. Schnell muss es gehen, jeder weiß, was er zu tun hat.

Die Weetzener Tankstelle brennt zum Glück nicht wirklich, stattdessen übt hier die Jugendfeuerwehr Weetzen den Ernstfall. Die Übung ist Teil des 24-Stunden-Dienstes, an der dieses Jahr 24 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr teilnehmen. Von Freitag, 16 Uhr, bis Sonnabend, 16 Uhr, simulieren die Sechs- bis Sechzehnjährigen einen normalen Tag bei der Berufsfeuerwehr, erklärt Jugendfeuerwehrwart Matthias Düsterwald.

Die Weetzener Kinder- und Jugendfeuerwehr Weetzen hat ihren alljährlichen 24-Stunden-Dienst abgehalten. Zwei Personen sind vermisst und werden schnell gerettet.

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Dazu gehört neben der Übung für die Großen auch das gemeinsame Essen, das Übernachten mit Isomatte und Schlafsack im Feuerwehrhaus und eine Nachwanderung nach Ihme-Roloven. Dabei durfte die Jugendfeuerwehr die Jüngeren mit der Wärmebildkamera suchen – und dann erschrecken. „Der Dienst soll in erster Linie Spaß machen“, findet Düsterwald.

Ernster geht es derweil auf der Tankstelle zu: In der Waschanlage steht nämlich noch ein Auto, welches durch das Feuer droht, zu explodieren. Die Jugendlichen wissen: Hier darf nicht mit Wasser gelöscht werden, sondern mit Schaum. „Wasser marsch!“, rufen Nele und Emely, die zum Wassertrupp gehören. An der Schaumkanone stehen als Angriffstrupp Miriam und Leonie.

Die Gefahr ist gebannt, doch plötzlich meint ein Nachbar, dass noch zwei Personen vermisst werden. Gruppenführer Sören weist Nele und Emely an, die eine Person, in diesem Fall eine Puppe, aus der verrauchten Garage zu retten. Die andere muss mit der Leiter vom Dach gerettet werden, auch das klappt gut. „Ich bin zufrieden mit ihnen“, meint Düsterwald zufrieden. „Die Jugendlichen treffen viele Entscheidungen selber, das ist wichtig.“

Während die Jugendfeuerwehr noch auf der Tankstelle in Einsatz ist, schaut sich die Kinderfeuerwehr die Weetzener Hydranten an und absolvieren einen Parcours. Später geht es dann noch in die Turnhalle. Gegen 16 Uhr wird dann noch aufgeräumt, bis die kleinen und großen Feuerwehrleute dann in den wohlverdienten Feierabend gehen dürfen.

von Elena Everding

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