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Der Stelenplatz nimmt Form an

Weetzen Der Stelenplatz nimmt Form an

Auf dem Friedhof am Bettenser Berg gibt es jetzt einen Stelenplatz für Urnen. Mit dieser Gemeinschaftsanlage folgt die Stadt Ronnenberg dem Wunsch von immer mehr Bürgern.

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Die Gärtner pflanzen Stauden und Gräser und runden damit die Gestaltung des neuen Urnenstelenplatzes auf dem Weetzer Friedhof ab.

Quelle: Stadt Ronnenberg

Ronnenberg. Diese wollen ihren Angehörigen nicht die Pflege einer Grabstelle aufbürden, aber auch nicht anonym beerdigt werden. In die Stele fügt ein Steinmetz die Namen der Verstorbenen nach und nach im Sandstrahlverfahren ein.

Stelenplätze für bis zu 200 Urnen gibt es bereits auf den Friedhöfen in Ronnenberg und Empelde. Nun hat die Stadt auch auf dem Friedhof im drittgrößten Stadtteil Ronnenbergs eine Fläche herrichten lassen. Dafür wurden an der Friedhofskapelle in der Nähe des Haupteingangs eine vorhandene Eibe in Form geschnitten, die Fläche für die Stele und eine Sitzbank mit Granitsteinen gepflastert und mit Kantensteinen eingefasst. Daran schließt sich das Urnenfeld an. Eine Bepflanzung mit Stauden und Saisonpflanzen rundet die ansprechende Gestaltung ab.

Laut Stadtmitarbeiter Norman Vahle sind die Arbeiten abgeschlossen. Die Stele und die Bank werden in den nächsten Tagen aufgestellt. Nach seinen Angaben kostet eine Grabstätte auf dem Stelenplatz 919 Euro für eine Dauer von 25 Jahren. Zum Vergleich: Eine Grabstelle für ein Erdbegräbnis wird von der Stadt mit 1752 Euro berechnet.

Die Pflege des Rasens und der Pflanzbeete auf dem Stelenplatz übernimmt der Friedhofsgärtner. „Besucher können auch Blumenvasen dazwischen stecken“, sagt Vahle. Blumen und Gestecke sollen auf dem Pflaster niedergelegt werden, um das Mähen der Rasenfläche zu erleichtern.

Die Pflege des Weetzer Friedhofs übernimmt ab 1. Oktober die Firma Röhrig aus Linderte, zeitgleich mit den Friedhöfen in Linderte und Vörie. Die Pflege der Friedhöfe in Benthe, Empelde, Ihme, Roloven und Ronnenberg hat die Stadt jetzt an eine Firma aus Wettbergen vergeben.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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