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Weetzener wollen Anschluss nach Süden

Ronnenberg Weetzener wollen Anschluss nach Süden

Der Weg mit dem Auto nach Süden ist für die Weetzener nicht immer frei. Die Bahnübergänge in diese Richtung sind insgesamt rund neun Stunden täglich geschlossen. Freie Fahrt nach Gehrden oder Springe soll nach einem Vorstoß der CDU vielleicht eine neue Auffahrt zur B 217 ermöglichen.

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Weetzen. Die langen Schließzeiten an den Bahnübergängen seien kein Problem der Bahn, sagt Manfred Behrens, der einen Prüfantrag in den Ortsrat eingebracht hatte. Das habe er im Februar aus der Infoveranstaltung mit Vertretern des Konzerns mitgenommen. "Es gibt einfach zu viele Bahnübergänge und Gefahrenpunkte auf engstem Raum", stellt er fest. Auch bei gutem Willen könnte die Bahn nur maginale Verbesserungen herbeiführen.

Behrens befürchtet vielmehr, dass sich die Lage aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommens noch verschärft und Krankentransporte und Arztbesuche im benachbarten Gehrden für die Weetzener weiter erschwert. Er plädiert deshalb dafür, an der nördlichsten Abfahrt der B 217 nach Weetzen eine zusätzliche Fahrspur in Richtung Süden einzurichten. Hier gibt es bislang lediglich eine Fahrspur aus Richtung Norden nach Weetzen und eine in die entgegengesetzte Richtung. Die Umsetzung soll die Verwaltung prüfen lassen. Ein aufwendiger Umbau erscheint an dieser Stelle allerdings notwendig, da, wie Behrens einräumt, die existierende schmale Brücke kaum zwei Lkw gleichzeitig passieren könnten. Alternativ solle die Stadt deshalb auch die Realisierung einer neuen Auffahrt in entsprechender Richtung am Weetzer Kirchweg prüfen. Diese gilt bislang als eine Art Schleichweg nach Ronnenberg. Auf der dortigen Seite der B 217 könnte ein neuer Anschluss an die Bundesstraße geschaffen werden.

Es sei nachvollziehbar, dass die Weetzener nach einer alternativen Lösung suchten, sagte Wolfgang Zehler, Fachbereichsleiter der Stadt. "Wenn man nicht mehr aus der Mausefalle herauskommt, sucht man nach einer anderen Öffnung." Eine solche Lösung habe bereits beim Bau der B 217 eine Rolle gespielt. Bautechnische und Kostengründe hätten damals mutmaßlich dagegen gesprochen, sagte Zehler. Diese Annahme gelte es nun zu verifizieren und die Argumente gegebenenfalls neu zu bewerten.

Anders als bei einer Bahnüber- oder -unterführung kämen auf die Stadt bei dieser Variante keine Kosten zu. Die müsse der Baulastenträger tragen, erklärt Zehler. Dieser kann aber auch eine ganz andere Meinung über die Notwendigkeit einer neuen Auffahrt für die Weetzener vertreten. Diese Gefahr brauchte Behrens im Ortsrat nicht zu fürchten, der einstimmig für die Prüfung plädierte.

Volksbank-Schließung: Ortsrat sind die Hände gebunden

Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke drückte in der Sitzung noch einmal sein Entsetzen über die Schließung der Volksbankfiliale im Ort aus. Im Ortsrat sei man dagegen machtlos. "Eine Unverschämtheit ist es, das Bürgermeisterin Stephanie Harms bis heute nicht informiert worden ist", sagte er. Inzwischen habe ein privater Anbieter vorgeschlagen Geldautomaten im Ort aufzustellen. Das habe er zur Überprüfung an die Verwaltung gegeben. Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass solche Anbieter häufig hohe Gebühren für die Nutzung ihrer Automaten forderten.

Bolzplatz soll leiser werden

Der Bolzplatz an der Krippe in der Bröhnstraße wird zugunsten des Kita-Neubaus auf demselben Areal verlegt. Das empfahl der Ortsrat am Montagabend einstimmig. Er soll möglichst so platziert werden, dass der Rodelhügel möglichst nicht tangiert wird. Als Lärmschutz für die angrenzenden Wohnhäuser soll der Nutzerkreis für den Bolzplatz eingeschränkt werden und auch die Zeiten zum Fußballspielen, kündigte Fachbereichleiter Wolfgang Zehler an. "Die Lage ist nicht unproblematisch." Verschiedene Bodenbeläge und geräuschdämmende Aufhängungen für die Zaunelemente würde deshalb geprüft. Der Vetreter der Verwaltung drängte wegen des baldigen Baubeginns für die Kita auf eine schnelle Umsetzung. Eine Absage erteilte er allerdings der Idee, den Platz mit einer Beleuchtung auszustatten. "Das wäre einzigartig im Stadtgebiet", sagt Zehler.

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