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Wie muss sich Kinderbetreuung entwickeln?

Ronnenberg Wie muss sich Kinderbetreuung entwickeln?

Wir haben die Parteien in Ronnenberg vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen befragt. Diesmal geht es darum, welche Akzente sie bei der Kinderbetreuung setzen wollen.

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Welche Akzente wollen die Parteien in Ronnenberg bei der Kinderbetreuung setzen?

Quelle: Rolf Vennenbernd

Ronnenberg. Helga Benne-Serbent (SPD): "Wir müssen ausreichend Betreuungsplätze (Kindergarten/Krippe) in allen Stadtteilen bereitstellen. Das war schon immer unser Anspruch. Wir wollen ebenfalls Ganztagsgrundschulen an allen Standorten entwickeln."

Marion Menzel (CDU): "Alle vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen und dabei, wie von der Verwaltung vorgemacht, auch bisher undenkbare Lösungen anstreben und auch zu Ende bringen. Dabei fällt mir die Katholische Kirche in Ronnenberg ein. Die Mitteilung der Platzvergabe muss früher geschehen, damit Eltern und Arbeitgeber besser planen können. Die Betreuungszeiten sind regelmäßig an den Bedarf anzupassen."

Dorothea Pein (Bündnis 90/Die Grünen): "Wir wollen eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung. Wir setzen uns für Erzieherinnen als Drittkräfte ein. Ggf. kurzfristig höhere Ausgaben lohnen sich langfristig durch bessere Bildung und damit die Chancen unserer Kinder und so höhere Steuereinnahmen in der Zukunft. Die Schulen sollen einen qualifizierten Nachmittagsunterricht in Ganztagsschulen erhalten mit gezielter Bewegungsförderung."

Michael Sennholz (Freie Wähler): "Die Kinderbetreuung in Hort-, Krippen- und Kindergärten ist sowohl in öffentlichen als auch in privaten Einrichtungen im regionsweiten Vergleich noch einigermaßen akzeptabel. Bei der absehbaren Einwohnerentwicklung, insbesondere in Empelde, jedoch nicht ausreichend. Denkbar ist die künftige Unterstützung von Betriebskindergärten, Mutter-Kind-Büros bei Neuansiedlung mittlerer und größerer Betriebe."

Cornelia Rupsch (FDP): "Kontinuierlicher und bedarfsgerechter Ausbau der Kita’s/Krippen. Öffnungszeiten müssen sich dem realen Bedarf der schichtarbeitenden Eltern anpassen. Das heißt: Öffnungszeiten auch an Wochenenden."

Thorsten Kuhn (Die Linke): "Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb ist die Linke für eine emanzipatorische Bildung und Erziehung. Voraussetzung dafür ist, dass die Kommune ihrer Verpflichtung nachkommt, für jedes Kind einen Kita, Krippen und Hort Platz ohne Wartezeit zur Verfügung zu stellen."

Felix Teichner (AfD): "Öffnungszeiten der Kindertagesstätten attraktiver für die Berufstätige gestalten. Kindergartengebühren niedrig halten beziehungsweise abschaffen. Den aktuellen Personalmangel energetischer angehen und dringend lösen."

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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