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Wie kann das Ehrenamt unterstützt werden?

Ronnenberg Wie kann das Ehrenamt unterstützt werden?

Am 11. September 2016 ist Kommunalwahl. Wir fragen die Politiker vor Ort, was sie für die Bürger ihrer Kommune tun wollen, wenn sie in den Rat der Stadt Ronnenberg gewählt worden sind. Heute geht es darum, wie die Kandidaten die Vereine und das Ehrenamt stärken wollen.

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Wie können Vereine und Ehrenamtliche in Ronnenberg besser unterstützt werden?

Quelle: Patrick Seeger

Ronnenberg. Detlef Hüper (SPD): "Die Stadt unterhält viele Sportstätten, betreut und ehrt die Ehrenamtlichen. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Feuerwehr, aber auch andere Aufgaben nicht leistbar. Daher sollten ideelle wie materielle Hilfen nicht auf der städtischen Streichliste stehen."

Jörg Garbe (CDU): "Auch ohne die Ehrenamtskarte muss es Anreize für die Ehrenamtlichen geben. Der Erhalt aller sieben Ortsfeuerwehren ist uns wichtig. Auch die Sportvereine sollen die notwendige Unterstützung erhalten. Und wenn Sportvereine in Eigenregie Dinge besser machen können, mir fällt da spontan das Mähen der Rasenplätze ein, warum nicht?"

Dorothea Pein (Bündnis 90/Die Grünen): "Ronnenberger Vereine leisten bereits gute Nachwuchsarbeit und wirken sozial integrierend. Vereine, die sich unserer Vergangenheit widmen, sollten mehr in den Blickpunkt rücken. Die Vereine sollen weiter im bisherigen Umfang finanziell unterstützt werden. Trotz schon hervorragenden Engagements sind Ehrenamtliche durch bessere Koordination und kurzfristigere Projekte noch mehr zu motivieren."

Michael Sennholz (Freie Wähler): "Die Vereine sind Ursprung unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Diese sind nach unserer Auffassung seitens der Stadt weiterhin zu unterstützen. Besonders unter dem Gesichtspunkt, dass viele Vereine verstärkt städtische Aufgaben ehrenamtlich wahrnehmen. Ehrenamtlichen sollten deshalb kommunale Vorteilsregelungen gewährt werden. Gebührenerlass und Aufwandsentschädigung wären zumindest eine kleine Anerkennung."

Cornelia Rupsch (FDP): "Das Ehrenamt resultiert immer aus sich selbst heraus. Eine finanzielle Leistung (also „richtige Bezahlung“) kann damit nicht verbunden sein. Generell ist die Ausübung „nur mit Ehre“ verbunden. Ein aktueller Antrag von CDU und FDP beinhaltet, dass ehrenamtlich aktive Rettungskräfte freien Eintritt in das Empelder Freibad erhalten sollen. Das ist eine besondere Würdigung und Anerkennung."

Thorsten Kuhn (Die Linke): "Im Rahmen ihrer Möglichkeiten sollte die Stadt das Engagement der Vereine und Ehrenamtlichen fördern, sowohl finanziell als auch dadurch, Räumlichkeiten und Ausrüstung bereitzustellen."

Felix Teichner (AfD): "Ehrenamtliche und Vereinsarbeit wird als gesellschaftliche Aufgabe hoch eingeschätzt. Direkte Ansprechpartner in den Verwaltungen für die Unterstützung bei der Planung, Koordination und Durchführung der ehrenamtlichen Projekte. Konkrete Unterstützung sollte die Stadt z.B. durch Fortfall der Hallennutzungsgebühr für Sportvereine leisten."

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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