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Entscheidung um Kita-Förderung ist vertagt

Ronnenberg Entscheidung um Kita-Förderung ist vertagt

Wie hoch wird die Fördersumme für die neue katholische Kita in Ronnenberg ausfallen? Da das neue Förderprogramm des Landes noch nicht beschlossene Sache ist, gibt es auch für die Stadt noch keine Planungssicherheit. So hat der zuständige Ausschuss die Entscheidung vertagt.

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Von der Deisterstraße aus gesehen links neben der Kirche St. Thomas Morus könnte die neue Kita gebaut werden.

Quelle: Uwe Kranz

Ronnenberg. Thomas Marhenke, Leiter des städtischen Teams Kinderbetreung, stellte im Jugendausschuss am Montag zwei Möglichkeiten vor, wie die neue Kita durch Fördergeld unterstützt werden könnte. Zum einen ging es dabei um die einmaligen Investitionskosten zum Bau der Einrichtung, zum anderen um Fördergeld für die laufenden Kosten im Betrieb.

Bei einer einmaligen Summe zum Bau der Kita spielt das Land eine entscheidende Rolle. Steigt Niedersachsen mit in die Förderung der katholischen Betreuungseinrichtung ein, würden sich die ausstehenden Kosten um gut 105.000 Euro reduzieren. Das würde  dann über die fünfte Richtlinie über die Richtlinie Ausbau Tagesbetreuung (RAT) abgewickelt. Da das Land diese allerdings noch nicht beschlossen hat, steht noch im Raum, ob die Ronnenberger Kita von dort finanzielle Unterstützung erwarten kann.

Insgesamt beliefe sich die mögliche Fördersumme des Landes auf etwa 180.000 Euro, falls das neue Förderprogramm durchgewunken wird. Im derzeitigen Entwurf sieht dieses einen Betrag von 12.000 Euro pro Krippenkind vor - in der neuen Einrichtung sind 15 dieser Plätze geplant. Die Region Hannover würde sich mit weiteren 145.000 Euro beteiligen. Anders sieht es aus, wenn die Region alleiniger Förderer wäre: Etwa 220.000 Euro kämen dann insgesamt für die Errichtung der katholischen Kindertagesstätte zusammen. Dementsprechend höher wäre die ausstehende Fördersumme, die die Stadt Ronnenberg aufbringen müsste.

Beim jährlichen Zuschuss stellte Marhenke die laufenden Betriebskosten mit den prognostizierten Einnahmen gegenüber: Kosten für Personal und Sachgegenstände betrügen demnach knapp 387.000 Euro, auf der anderen Seite würden durch Gebühren und sonstige Zuschüsse rund 177.000 Euro eingenommen. Daraus ergebe sich ein finanzieller Aufwand von 210.000 Euro pro Jahr. Hier würde das Land rund 160.000 Euro für das beitragsfreie Kita-Jahr geben.

Kita-Plätze: Verteilung geht in die nächste Runde

Derzeit liegt nach Angaben des Ersten Stadtrats Torsten Kölle die Auslastung der Kitas in Ronnenberg bei gut 100 Prozent. Daher werde die neue Kita dringend gebraucht. Derweil schreitet die Belegung der derzeit verfügbaren Plätze voran: Die erste Runde sei inzwischen vorüber, nun beginne laut Teamleiter Thomas Marhenke die zweite Runde. "Diese wird im Mai stattfinden", sagt er. Dabei sollen etwa 90 Prozent der noch zu vergebenen Plätze besetzt werden. "Je nach Rücklauf muss man dann noch schauen, was übrig ist", sagt Marhenke. Die Vergabe von Kita-Plätzen sei ein laufender Prozess, auch wenn die Hauptaufnahme bis zum 1. August gelaufen sein soll. "Wir nehmen aber auch unterjährig Kinder auf", sagt Marhenke.

Von Nils Oehlschläger

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