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Wo soll die neue Schule gebaut werden?

Empelde Wo soll die neue Schule gebaut werden?

In der Grundschule wird es eng, immer mehr Familien mit Kindern leben in Empelde. Die Stadt will eine zweite Schule einrichten - aber wo? Die Fraktionen beteiligen sich aktiv an der Suche nach dem besten Standort.

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Die Schule braucht  mehr Platz - für weitere Kinder und für das Ganztagsangebot.

Quelle: Oehlschläger

Empelde. Ronnenbergs größte Grundschule braucht Platz, nicht nur für weitere Schüler, sondern auch für das geplante Ganztagsangebot, das die Hortbetreuung ersetzen soll. Die Einrichtung einer Ganztagsschule geht auf einen Antrag von SPD und Grünen aus dem Jahr 2015 zurück. Die Planungen für einen zweiten Schulbau sind fortgeschritten, dafür hat die Stadtverwaltung fünf Grundstücke vorgeschlagen und die Vor- und Nachteile abgewogen:

am nördlichen Ortsrand im Baugebiet Waizenkamp,

am südlichen Ortsausgang zwischen Bahntrasse und Ronnenberger Straße,

an Schule und Hort an der Barbarastraße,

am Ententeich an der Marie-Curie-Schule am Sportpark

auf dem Hartplatz der Bezirkssportanlage Auf dem Hagen.

Eine Entscheidung soll in der Sitzung des Bildungsausschusses am 19. September fallen. Die Ratsfraktionen positionieren sich wie folgt:

SPD: "Eine Kooperation mit der Marie-Curie-Schule wäre eine gute Vorstellung und ich freue mich, dass es schon erste positive Signale aus dieser Richtung gibt", sagt der Fraktionsvorsitzende Dieter Schur. Der Fraktion sei es hierbei wichtig, die Sportvereine als Nutzer der Anlage so früh wie möglich zu beteiligen.

Die Grünen: "Die Standorte Auf dem Hagen und Seegrasweg/Waizenkamp müssen auf ihre Eignung für eine Grundschule mit Erweiterungsoptionen geprüft werden", meint Ratsherr Andreas Beichler. Als neuer Aspekt sei auch eine kooperative Zusammenlegung mit den ersten vier Jahrgängen der Selma-Lagerlöf-Schule - Schulträger ist hier die Region - zu prüfen, sagt die Ratsfrau Dorothea Pein. "Eine kooperative oder inklusive Grundschule unter einem Dach wäre für Kinder mit und ohne Behinderung ein Gewinn. Möglicherweise könnte die Stadt von einer Kostenbeteiligung der Region am Schulbau profitieren."

CDU: Favorisiert wird der Standort Auf dem Hagen. "Die Nähe zur Gesamtschule ermöglicht es, die dortigen Turnhallen und Sportanlagen mit zu nutzen", sagt CDU-Mitglied Marion Menzel. Es handele sich um einen ruhigen Standort, der eine sichere Erreichbarkeit mit oder ohne öffentlichen Verkehrsmittel biete.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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