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Wohncontainer für die Jugend nutzen?

Ronnenberg Wohncontainer für die Jugend nutzen?

Das Containerdorf für Flüchtlinge auf dem Festplatz an der Empelder Straße ist bezugsfertig. Da die Stadt derzeit nur noch sehr wenige Asylsuchende aufnimmt, zweifelt die FDP daran, dass die Räume benötigt werden. Sie sollten für Jugend- oder Seniorenangebote genutzt werden.

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Die Wohncontainer sind bezugsfertig. Für den 22. September lädt die Stadtverwaltung zur Besichtigung ein.

Quelle: Kerstin Siegmund

Ronnenberg. Nach der aktuellen Zuweisungsquote erwartet die Stadt in diesem Jahr noch etwa 85 Personen. „Diese Asylsuchenden sollen unter anderem vorerst in den Containern an der Empelder Straße untergebracht werden“, sagt Bürgermeisterin Stephanie Harms.

Ihr liegt ein FDP-Antrag vor, der die Verwaltung auffordert, zeitnah ein Konzept zur Nachnutzung beider Containerdörfer zu entwickeln. Denn FDP-Ratsherr Dieter Herbst zweifelt daran, dass die Räume für Flüchtlinge noch benötigt werden. Ein Leerstand in den Wintermonaten sei generell nicht gut für Gebäude und zudem kostenintensiv. Bei Leerständen ist auch immer mit Vandalismus zu rechnen“, meint Herbst.

Er schlägt vor, das Containerdorf als Zentrum für Jugend- und Seniorenarbeit sowie sonstige städtische Aktivitäten zu nutzen. „Dabei soll auch überprüft werden, ob auf dem Festplatz ein Bolzplatz eingerichtet werden kann. Ein Pétanquefeld und Basketkorb haben dort sicherlich neben der Skateranlage auch noch Platz“, sagt Herbst.

Seiner Einschätzung nach eignet sich der Standort am Ortsrand wegen seiner guten Erreichbarkeit – wenige Meter weiter ist eine Bushaltestelle – und weil keine Anwohner in der Nähe sind, die sich von Lärm gestört fühlen könnten. „Alles ist nahezu ebenerdig und damit behindertengerecht“, ergänzt Herbst.

Die neue Sammelunterkunft in Ronnenberg, Empelder Straße 31, kann am Donnerstag, 22. September, von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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