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Wohnhäuser entstehen auf Tankstellengelände

Empelde Wohnhäuser entstehen auf Tankstellengelände

Auf einem ehemaligen Tankstellengrundstück an der Nenndorfer Straße sollen Wohnhäuser gebaut werden. Anlieger sind in Sorge wegen möglicher Bodenbelastungen.

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 Auf diesem früheren Tankstellengelände an der Nenndorfer Straße sollen bald Wohnhäuser stehen.

Quelle: Carsten Fricke

Empelde. Schon bald soll an der Nenndorfer Straße, angrenzend an den städtischen Friedhof, der Bau von zehn Reihenhäusern beginnen. Der Stadtverwaltung liegen die Bauunterlagen zur Prüfung und zur Genehmigung vor. Daraus geht laut Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler hervor, dass die Wohnhäuser in Form eines Karrees angeordnet werden sollen. Fahrzeugstelleplätze schirmen den Hof zur Straße hin ab.

Auf dem ehemaligen Tankstellengrundstück ist bereits der Bewuchs zum Friedhof hin gerodet worden. "Wir achten darauf, dass dort später neu gepflanzt wird, denn dahinter befinden sich Gräber", sagt der Fachbereichsleiter.

Im Herbst 2013 schloss der Mineralölkonzern Shell als Pächter die Tankstelle und ließ das Grundstück zurückbauen, bevor es an den Eigentümer zurückgegeben wurde. Nach dem Abriss der Gebäude und der Beseitigung der Tanks ließ Shell nach eigenen Angaben Bodenproben nehmen und auf eine mögliche Verunreinigung untersuchen.

Sieben Proben von 25 Proben wiesen erhöhte Messwerte auf. Nach Angaben der Region, die als untere Abfallbehörde auch den Bodenschutz überwacht, waren an den Fundstellen größere Mengen Mineralöl ins Erdreich gesickert. Die übrigen 18 Befunde aus den Randbereichen des Grundstücks zeigten keine Auffälligkeiten.

Im Winter 2013/2014 unterbrach Bodenfrost die Sanierungsarbeiten. Die Baugrube im Bereich der ehemaligen Tanks wurde mit Folie und einer Erdschicht gesichert und später verfüllt. Eine weitere Ausbreitung des Schadens sei nicht zu erwarten, teilte die Region im Frühjahr 2014 auf Anfrage mit.

Anschließend tat sich zwei Jahre lang nichts auf dem Grundstück. Nun will der Eigentümer sein Bauvorhaben offensichtlich realisieren. Anwohner sind in Sorge, dass der Boden nicht ausreichend tief ausgehoben wurde. Die Stadtverwaltung beruhigt. "Die Baugenehmigung wird nur erteilt, wenn die Region das Grundstück freigegeben hat."

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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