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Zentrale des Kavernenbetriebs zieht um

Empelde Zentrale des Kavernenbetriebs zieht um

Investition zur Optimierung der Sicherheit: Die Gasspeicher Hannover GmbH (GHG) lässt auf ihrem Betriebsgelände in Empelde für rund 1,2 Millionen Euro einen Neubau für die Leit- und Schaltzentrale des Kavernenbetriebs errichten.

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Auf einer Wiese neben dem Eingang wird ein Neubau für die Leitstelle errichtet.

Quelle: Rodriguez

Ronnenberg. Die Bauarbeiten für das zweigeschossige Backsteingebäude werden voraussichtlich im Herbst beginnen. „Die Leitstelle ist so etwas wie das Gehirn der Speicher“, sagt Betriebsleiter Andreas Maslok. Dem überaus großen Stellenwert des Raumes mit etlichen Computern und Überwachungsbildschirmen wird diese Umschreibung offenbar gerecht. „Alle Informationen über die Ein- und Ausspeisung von Gas, alle Meldungen der Sicherheitseinrichtungen laufen in der Leitstelle zusammen“, sagt Maslok.

Genau genommen macht die GHG-Zentrale im Hauptgebäude des Gasspeicherbetriebs eigentlich gar nicht den Eindruck, als wären eine Modernisierung und ein Umzug in einen Neubau fällig. Trotzdem: „Die Ausschreibung läuft, der Bauantrag wird derzeit bearbeitet, im Herbst wird vermutlich schon gebaut“, sagt Maslok. Rund 1,2 Millionen Euro investiert die GHG, um auf einer Wiese direkt neben dem Haupteingang nahe der Nenndorfer Straße einen zweigeschossigen Neubau in Backsteinoptik zu errichten. Dort sollen künftig alle der insgesamt 20 Mitarbeiter - die sogenannten Leitwarte - unter einem Dach arbeiten.

Genau das ist auch der Grund für die Investition des Unternehmens, das größtenteils den Stadtwerken Hannover gehört. „Bislang haben einige Mitarbeiter noch ihre vernetzten Büros in Hannover, aber künftig soll die ganze Mannschaft in Empelde arbeiten“, sagt Maslok. Das neue Gebäude werde die Zusammenarbeit optimieren.

Laut Maslok sollen die Bauarbeiten im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein. Trotzdem ist der Umzug erst für nächsten Sommer geplant. „Um die größtmögliche Sicherheit zu garantieren, müssen die Kavernen während der Neuinstallation der Einrichtungen still gesetzt und vom Netz genommen werden“, sagt Maslok. Die Speicher würden runtergefahren und gedeckelt, dann ruhe der Betrieb. Dafür sei der Sommer der beste Zeitpunkt. „Weil dann der geringste Bedarf an Gas besteht und wenig Ausspeisungen nötig sind“, sagt Maslok.

Besorgte Anwohner kann der Betriebsleiter beruhigen: „Die Bauarbeiten und der Umzug werden keinen ungewöhnlichen Lärm verursachen, und es besteht auch keine Gefahr für die Bevölkerung.“

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