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Kuersche-Trio rockt die Halde

Empelde Kuersche-Trio rockt die Halde

Auf der begrünten Kalihalde in Empelde haben mehr als 200 Besucher vor malerischer Kulisse ein musikalisches Ausnahmetalent und drei Rockveteranen aus der Region Hannover erlebt: Auf der Bergbühne sorgten die Nachwuchsband Hagelslag und das Kuersche-Trio mit ehemaligen Furys für Festivalstimmung.

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Rockspektakel: Kuersche (Mitte) heizt mit den Fury-Veteranen Gero Drnek (links) und Rainer Schumann dem Publikum ein. Und die Besucher durchleben beim Minifestival auf der begrünten Kalihalde alle möglichen Stimmungslagen (siehe Bildergalerie).

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Ein Doppelkonzert, bei dem sich auch das Publikum als Gipfelstürmer beweisen muss: Das gibt es nur in Ausnahmefällen. Wenn der Veranstalter und Haldenbetreiber Frank Nickel zum Open-Air-Spektakel auf die Bergbühne einlädt, geht es aber nun einmal auch für die Besucher zunächst ganz steil nach oben – zehn Minuten Fußweg auf einem bepflanzten Trampelpfad zur Konzertebene mit freiem Blick auf die Kernstadt Ronnenberg.

Seit etwa fünf Jahren öffnet Nickel das Firmengelände an der früheren Abraumhalde des Kalibergwerks für kulturelle Veranstaltungen. Er hat das Unternehmen mit Kaliberg von seinem Vater Herbert geerbt, dem Mann der vor Jahrzehnten weltweit als erster die Idee umsetzen wollte, eine Salzhalde zu rekultivieren – mit nährstoffreichem Aushub seines Bauunternehmens. „Er wollte den Berg erlebbar machen“, sagte Nickel, der sich zu Beginn des Doppelkonzertes auf der inzwischen längst begrünten Halde unter das Publikum gemischt hatte. „Trotz Maschseefests und regnerischer Witterung sind mehr als 200 Leute gekommen“, sagte er.

Ohne Zweifel: Die Besucher waren nicht nur wegen der idyllischen Umgebung und der guten Aussicht da. Mit der Nachwuchsgruppe Hagelslag hatte Nickel als Anheizer junge Musiker um den in der Szene als Ausnahmetalent geltenden John Winston Berta engagiert. „Den habe ich auf Youtube gesehen und musste ihn buchen“, sagte Nickel. Da klatschten die Besucher der Bergbühne schon rhythmisch mit. Und immer wieder hallten „Bravo“-Rufe vom Berg, wenn Berta eine Kostproben seines Multitalents von sich gab.

Von ihren Sitzplätzen riss es viele Besucher dann beim Auftritt von Kuersche – dem Musiker, der jetzt mit Rainer Schumann und Gero Drnek von der früheren Kultband Fury in the Slaughterhouse im Trio auf Tour ist. Er forderte das Publikum nach Einbruch der Dämmerung immer wieder auf, dichter an die Bühne zu rücken. Und einem Musiker, der schon mit den Furys, Nena oder den Fantastischen Vier auf Tour war, widerspricht man nicht. Erst recht nicht, wenn er zwei Rockveteranen auf den Kaliberg mitbringt.

Kuersche hatte schon vor zwei Jahren in Empelde gastiert. Und auch jetzt sorgte er wieder für eine tanzende und mitsingende Fangemeinde im Publikum. Jubel und Applaus gab es immer wieder auch für Kuersches schräge Lied-Ansagen: ein Dialog mit dem Publikum – das konnte so mancher Besucher nach dem Rockspektakel mit gutem Gewissen behaupten.

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Fotostrecke Ronnenberg: Kuersche-Trio rockt die Halde

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