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Zusatzreinigung soll Rutschgefahr entschärfen

Empelde Zusatzreinigung soll Rutschgefahr entschärfen

Die Stadt Ronnenberg und die Handballer des TuS Empelde haben nach monatelanger Ursachenforschung offenbar eine Lösung für die Rutschgefahr in der Turnhalle an der Barbarastraße gefunden. Kurz vor dem Ende einer Testphase steht nahezu fest: Eine Zusatzreinigung unmittelbar vor Heimspieltagen verringert das Risiko.

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Der TuS-Vorsitzende Erich Wolf (links) und Stadtmitarbeiter Tilo Valentin prüfen die Bodenbeschaffenheit in der Halle an der Barbarastraße.

Quelle: Carsten Fricke

Empelde. Problem erkannt, Gefahr gebannt: "Wir sind mit der Testphase bislang sehr zufrieden", fasst der TuS-Vorsitzende Erich Wolf die neuesten Erkenntnisse zusammen. Nach sechs von insgesamt sieben vereinbarten Probe-Heimspieltagen gebe es seitens Handballer deutlich weniger Beanstandungen. "Es ist nach den Zusatzreinigungen des Hallenbodens am Morgen vor den Spielen besser geworden", weiß Wolf von den Spielern.

Nach monatelangen Diskussionen und intensiver Ursachenforschung zeichnet sich nun eine Lösung ab, um Rutschgefahr und damit das Verletzungsrisiko für die Handballer zu minimieren. Vor allem nach der schweren Knieverletzung eines ausgerutschten Handballers im September waren die Beschwerden über eine möglicherweise  unzureichende Hallenreinigung immer lauter geworden. Zwar hatten sich andere Hallensportler ebenso wenig wie Schüler und Lehrer über den Bodenbelag in der Grundschulhalle beschwert. "Handball ist nunmal ein sehr schneller Sport mit robusten Zweikämpfen - da kann es schon bei leicht verminderter Standfestigkeit schneller zu Verletzungen kommen", sagt Wolf.

Der Tus-Vorsitzende hatte bei der Ursachenforschung gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung aber auch schnell die Termine der Reinigung und der Handballspieltage als Problem ausgemacht. Die Stadt lässt den Boden der Halle an jedem Werktag von einer Reinigungsfirma um frühen Morgen vor dem Schulunterricht pflegen. "Staubwischen, feucht aufnehmen, danach wird ein spezielles Material eingearbeitet", weiß Wolf. Außerdem stehe regelmäßig auch eine Grundreinigung der gesamten Halle auf dem Plan - Tribünen, Geräteräume, Nischen der Oberlichter und Heizkörper inbegriffen. Trotzdem hatten die Handballer an den Wochenende immer wieder über Staubflusen auf dem Hallenboden geklagt. Dabei hatte die Messung eines Experten im vergangenen Jahr ergeben: Der Boden ist nicht zu glatt.

Nun scheint doch Staub der Auslöser unterschiedlicher Wahrnehmungen zu sein. Das hatte auch der Experte als mögliche Ursache vermutet. Das Problem: "Nach der Freitagsreinigung wird der Hallenboden bis zu den Spielen am darauf folgenden Sonnabend noch viel genutzt. Außerdem ist Zeit, damit sich Staub absetzen kann", sagt Wolf. Deshalb sei für Testphase vereinbart worden: "Im Zwei-Wochen-Rhythmus eine Zusatzreinigung jeweils morgens vor dem Heimspielen", sagt Wolf. Diese Maßnahme habe zu einer deutlichen Verbesserung geführt. Die Probephase endet zwar erst nach den nächsten Sonntagsspielen. Und die Abschlussbesprechung mit der Stadt steht anschließend an. "Es gibt aber Signale, dass die Zusatzreinigung eine Dauereinrichtung werden soll", sagt Wolf. Die Stadt sei um die Sicherheit in der kommunalen Sporthalle sehr bemüht und scheue sicher auch nicht die Zusatzkosten.

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Problem für Verletzungsrisiko offenbar erkannt: Der Boden der Barbara-Halle soll künftig unmittelbar vor Heimspieltagen der Handballer noch ein weiteres Mal gereinigt werden.

Quelle: Symbolbild
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