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19.000 Euro für Kinder aus finanzschwachen Familien
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Seelze 19.000 Euro für Kinder aus finanzschwachen Familien

Das Geld aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket (BuT), das für Kinder aus sozial schwachen Familien bestimmt ist, soll bedarfsbezogen eingesetzt werden. Die Stadtverwaltung will unter anderem das Mensa-Essen im Schulzentrum Seelze unterstützen.

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Das Paket soll es Kindern aus finanzschwachen Familien ermöglichen, an Schulausflügen und gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Seelze. In einem Antrag, über den die politischen Gremien noch beraten müssen, fordert die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen, dass Vereine, Abteilungen der Verwaltung und andere Organisationen bis Ende März für Projekte oder Anschaffungen Geld beantragen können. Mehr als 2000 Euro sollen pro Antrag aber nicht bewilligt werden.

Die Stadtverwaltung hatte dagegen vorgeschlagen, dass die der Stadt Seelze zur Verfügung stehenden rund 19.000 Euro verteilt werden. So solle das Mensa-Essen im Schulzentrum Seelze mit 3000 Euro sowie der Kinderteller Letter, der Seelzer Brotkorb und die Bürgerstiftung mit jeweils 1000 Euro unterstützt werden. Die Anne-Frank-Schule solle 4000 Euro für die Erneuerung von zwei Küchen und weitere 2000 Euro für fünf neue PC erhalten.

„Wir wollen kein Gießkannenprinzip“, sagt dagegen Grünen-Sprecherin Evelyn Werner. Sinnvoller sei es, die 19.000 Euro bedarfsbezogen auszugeben und damit näher an der ursprünglichen Absicht des Bildungs- und Teilhabepaketes zu sein. Das Paket soll Kindern aus finanzschwachen Familien unter anderem Sport, Kultur oder Musik ermöglichen und sie finanziell bei Schulausflügen, gemeinsamen Mittagessen und dem Kauf von Schulmaterial unterstützen. So könnten etwa Sportvereine bestimmte Projekte ins Leben rufen, sagte Werner.

Profitieren können nach dem Willen der Grünen aber auch die Jugendpflege und die Bürgerstiftung, die sich ebenfalls um eine Förderung bemühen könnten. Möglich sind eine volle Förderung oder ein Zuschuss, wobei pro Antrag maximal 2000 Euro gezahlt werden sollen. „Wir sollten uns möglichst nahe am ursprünglichen Verwendungszweck des Bildungs- und Teilhabepaketes orientieren, damit das Geld benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Seelze zugutekommt“, sagte Werner.

Am 12. Februar berät der Ausschuss für Bildung und Freizeit über den Vorschlag der Grünen, voraussichtlich am 28. Februar der Rat der Stadt.

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HAZ-Redakteur/in Thomas Tschörner

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