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Schwimmer kommen fast bis Texel

Seelze Schwimmer kommen fast bis Texel

Es war 23.20 Uhr als der erste Schwimmer im Qualle-Bad virtuell seine Bahnen in der Nordsee zog. Das Ziel beim 24-Stunden-Schwimmen der SG Letter 05 war damit weit vor der Zeit erreicht. Am Ende der Veranstaltung lagen 496 Kilometer hinter den Teilnehmern die Distanz kurz vor die Insel Texel.

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Matthias Stehr ist mit dem 24-Stunden-Schwimmen zufireden. Tschörner

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Die Begeisterung war Matthias Stehr anzumerken. Nicht nur, dass das Konzept mit der virtuellen Reise durch Leine und Weser bis in die Nordsee offenbar viele Schwimmer ins Qualle-Bad gelockt hatte. "Wir wollten den Wettbewerb für die Leute interessanter machen. Das hat gut geklappt", resümierte er. Der Spartenleiter selbst war aber ebenfalls mit Feuereifer dabei und machte immer wieder Kilometer für das Gesamtergebnis gut.

Schon beim Startschuss am Sonnabend um 14 Uhr war Stehr Teil der ersten Gruppe, die ins Becken stieg. Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth, Achim Golinski vom Förderverein des Qualle-Bades, weitere Vorstandsmitglieder der SG und die Staffel des Clubs zogen die ersten Bahnen. "Bis 1 Uhr in der Nacht waren auch Bürger im Wasser", erzählte Stehr, der sich auch über neun Schwimmer des SV Garbsen freute, die insgesamt 20 Kilometer besteuerten. Auf der Facebookseite des Vereins und in der Bäckerei Raute konnten die Zuschauer derweil quasi live verfolgen, wie weit die zurückgelegte Strecke die Schwimmer auf dem Weg in die Nordsee gekommen waren.

Nachts waren die Aktiven der SG Letter unter sich. "Wir sind abwechselnd geschwommen und haben geruht", beschreibt Stehr den Ablauf. Als sich morgens um 5 Uhr wieder die ersten Gäste zur Teilnahme meldeten, lagen die Ostfriesischen Inseln virtuell schon zur Hälfte hinter den Schwimmern und um 10 Uhr überquerten die Teilnehmer die niederländische Grenze. Am Ende fehlten nur vier Kilometer zur Verdoppelung der Zielvorgabe von 250 Kilometern. Mit einem Schiffshornton wurde das Schwimmen beendet, wie es begonnen hatte.

Topleistungen zeigten nicht nur die SG Schwimmer Maximilian Schwebs mit 23,6 geschwommenen Kilometern, Dennis Tepfer (22) und Hendrik Effe (14,5). Auch Stefanie Gehrke die als Gast 11,1 Kilometer schwamm sowie die ältesten Teilnehmer Karl-Heinz Dewenter und Rudi Steinberg (beide Jahrgang 1934, 2,05 beziehungsweise 1,1 Kilometer) und die jüngste Lilli Richard (Jahrgang 2012) machten Eindruck. "Es war eine tolle Veranstaltung. Wir haben alle viel Spaß gehabt", fasste Stehr zusammen.

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