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260 Kinder warten auf ihre Einschulung

Stabile Anmeldezahlen 260 Kinder warten auf ihre Einschulung

Die Seelzer Rektoren sind zufrieden mit dem Zulauf neuer Schüler. Am Gymnasium wird das Nachmittagsangebot gut angenommen.

Seelze. Neuerungen wird es im neuen Schuljahr am Seelzer Schulzentrum geben. Haupt- und Realschule starten nach den Sommerferien mit Ganztagsangeboten. Die Schüler können bis 15.30 Uhr bleiben und von Hausaufgabenbetreuung und sportlichen Angeboten profitieren. Inzwischen ist auch klar, wer das Mittagessen liefern soll: „Wir haben einen Caterer gefunden“, sagt Realschulleiterin Edith Ehlers-Mertens. Ein Unternehmen aus Wunstorf soll den Zuschlag erhalten. Der Preis steht allerdings noch nicht fest.

Nach wie vor ist die Realschule populär. 93 Anmeldungen gibt es bisher für den fünften Jahrgang. Damit können vier vergleichsweise kleine Klassen gebildet werden, da die Klassenobergrenze neuerdings bei 30 Schülern liegt. „Damit haben wir Glück“, sagt Ehlers-Mertens.

Zufrieden mit den Anmeldezahlen zeigt sich auch die Hauptschulleiterin Alexandra Khallafi. Sie erwartet nach den Sommerferien 19 Fünftklässler. „Damit sind wir über dem Schnitt der vergangenen Jahre“, erläutert Khallafi.

Die Grundschulen rechnen mit fast 260 Erstklässlern. Die meisten werden in Seelze (95) und Letter (79) eingeschult. Dort werden wieder je vier erste Klassen gebildet. Stabil sind die Zahlen auch an vielen anderen Standorten: In Dedensen haben sich 21 Schüler angemeldet, in Harenberg 22.

An der Astrid-Lindgren-Schule in Lohnde werden 36 Schulanfänger erwartet. Lediglich vier Anmeldungen für die erste Klasse gibt es laut der scheidenden Schulleiterin Hildegard Aufderheide am anderen Standort in Almhorst. Damit bleibt es dabei: Die Kinder aller vier Jahrgänge der Almhorster Schule werden ab August erstmals gemeinsam unterrichtet.

Sechs fünfte Klassen beginnen am Georg-Büchner-Gymnasium (GBG). Dort liegen derzeit 162 Anmeldungen vor, weitere könnten noch dazu kommen, sagt Schulleiter Gerold Müller. Fast die Hälfte der neuen Schüler will laut Müller die Nachmittagsangebote nutzen: „Im fünften Jahrgang ist die Quote recht hoch.“ In den beiden folgenden Jahrgängen nehme sie aber wieder ab. Grundsätzlich zieht Müller eine positive Bilanz nach dem ersten Ganztagsjahr am GBG. Um die Hausaufgabenbetreuung noch zu verbessern, seien die betreuenden Eltern kürzlich zusätzlich geschult worden.

Wie viele Schüler an der Anne-Frank-Förderschule beginnen, entscheidet sich erst in den Ferien.

Ralf Heußinger

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