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441 Schüler nutzen die Ganztagsbetreuung

Seelze/Letter 441 Schüler nutzen die Ganztagsbetreuung

Am 3. September haben sowohl die Brüder-Grimm-Schule in Letter als auch die Regenbogenschule in Seelze ihren Ganztagsbetrieb aufgenommen. Etwa ein Drittel der Kosten trägt das Land, die Stadt kalkuliert mit 250.000 Euro pro Jahr.

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Andrea Kaemmerer von links), Sonja Könecke, Betty Ahrens und Martina Köhler sind erfreut, dass sich der Ganztagsschulbetrieb in beiden Grundschulen so gut eingespielt hat.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. 249 Kinder in Seelze und 192 Kinder in Letter sind mit Beginn des neuen Schuljahres für die ganztägige Betreuung in der Grundschule angemeldet. Durchschnittlich nutzen 185 Kinder pro Tag dieses Angebot an der Regenbogenschule und 155 an der Brüder-Grimm-Schule.

Der normale Schulalltag beginnt für die Jungen und Mädchen um 8 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Kinder, die zur kostenpflichtigen Früh- und Spätbetreuung angemeldet sind, kommen um 7 Uhr und bleiben bis 16.30 Uhr. In Seelze sind 18 Kinder für die Früh- und 32 für die Spätbetreuung angemeldet, in Letter nutzen dieses Angebot 20 (früh) beziehungsweise 26 Kinder (spät).

Zum Mittagessen gehen die Schüler in Letter dann gemeinsam in die Seniorentagesstätte, in Seelze in die benachbarte Mensa der Humboldtschule. „Das hat anfangs viel Zeit gekostet, bis alle angezogen und fertig waren“, erzählt Martina Köhler, Schulleiterin der Regenbogenschule. Inzwischen habe sich aber der tägliche Weg zum Mittagessen gut eingespielt.

Um 14 Uhr beginnt dann die eigentliche Nachmittagsbetreuung. Als Unterstützung dafür ging die Stadt eine Kooperation mit der hannoverschen Stiftung Help ein. 25 Mitarbeiter von Help sind täglich an beiden Grundschulen im Einsatz. Mehr als 20 Arbeitsgemeinschaften stehen den Kindern zur Auswahl, darunter zum Beispiel eine Schreibwerkstatt-, eine Koch-, eine Sportspiele- und eine Fotografie-AG. Die Kinderkantorei in Letter bietet mittwochs eine Nachmittagsbetreuung an. „In der Adventszeit planen wir zudem eine Blockflöten-AG“, teilt Sonja Könecke von der Stiftung Help mit.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte der Rat die Einführung von Ganztagsgrundschulen in Seelze und Letter beschlossen. Dafür sollten die Horte aufgegeben werden. Anfängliche Bedenken der Eltern haben sich inzwischen gelegt, schildern sowohl Köhler als auch Letters Schulleiterin Betty Ahrens ihre Erfahrungen.

Ob auch die Grundschule in Dedensen bald zur Ganztagsschule umgewandelt wird, wie die SPD-Fraktion unlängst vorgeschlagen hat, ist ungewiss. „Wir müssen als Verwaltung umsetzen, was die Politik beschließt“, sagt Andrea Kaemmerer, im Rathaus unter anderem zuständig für Bildung und Freizeit.

Von Sandra Remmer

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