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82 Quadratmeter mietfrei für Seelzer Brotkorb

Seelze 82 Quadratmeter mietfrei für Seelzer Brotkorb

Große Erleichterung beim Seelzer Brotkorb: Die Kleiderkammer kann im März neue Räumlichkeiten beziehen. Die Wohnungsgenossenschaft Herrenhausen (WGH) stellt eine Gewerbefläche mietfrei zur Verfügung.

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Constantin Heinze (links) und Ralph Höppner von der WGH Herrenhausen übergeben Marion Straschewski (von links), Ute Butzek
und Christiane Heller vom Seelzer Brotkorb den Schlüssel für die neuen Räumlich-
keiten.
Hürter

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. An der Heimstättenstraße 7 befindet sich die 82 Quadratmeter große Fläche, auf der in Zukunft Kleidung an Bedürftige vergeben wird. Die Wohnungsgenossenschaft Herrenhausen (WGH) stellt die Räume mietfrei zur Verfügung. Über 800 Menschen nehmen die Hilfsangebote des Seelzer Brotkorbs in Anspruch. „Im letzten Jahr waren es noch etwa 500“, erzählt Marion Straschewski. Sie ist Vorsitzende des Vereins, der Lebensmittel und Kleidung an registrierte Bedürftige vergibt. Mit den Flüchtlingen, die in diesem Jahr in Seelze eine neue Bleibe finden werden, wird die Zahl weiter ansteigen. Angesichts des hohen Bedarfs reichen die Räumlichkeiten an der Humboldtstraße 14a nicht mehr aus, um sowohl die Essens- als auch die Kleiderausgabe zu beherbergen. Mit großem Erfolg wendete sich Straschewski deshalb an die WGH Herrenhausen: Gestern übergab Constantin Heinze von der Wohnungsgenossenschaft den Schlüssel zu den neuen Räumen an Mitarbeiter des Seelzer Brotkorbs, der lediglich die Verbrauchs- und Nebenkosten tragen muss. Die 82 Quadratmeter wurden zuletzt von der Kita des DRK genutzt.

„Wir möchten als Genossenschaft soziale Verantwortung übernehmen“, sagt Heinze, der die umfassende Hilfe für viele sozial benachteiligte Gruppen betonte. Hartz-IV-Empfänger, Rentner mit geringem Einkommen und Flüchtlinge profitieren von den Angeboten des Seelzer Brotkorbs. Insgesamt etwa 280 Stunden investieren die Freiwilligen jede Woche in ihre Arbeit. Weitere Helfer sind jederzeit herzlich willkommen.

Nach dem Umzug werden die Räume ab Mittwoch, 16. März, genutzt. Dann kann immer mittwochs von 11 bis 15 Uhr Kleidung an die Heimstättenstraße gebracht werden. Ab 15 Uhr werden die Spenden an registrierte Kunden vergeben. Insbesondere leichtere Kleidung für den Sommer wird zurzeit benötigt. Außerdem fehlen kleine Männergrößen, berichten Ute Butzek und Christiane Heller, die sich für die Kleiderkammer engagieren. Fragen zur Kleiderkammer beantwortet Heller unter Telefon (01 62) 6 97 21 99.

Die Essensausgabe (jeden Donnerstag von 11 bis 15 Uhr) bleibt an der Humboldtstraße 14a. Wegen der ansteigenden Zahl an Hilfsbedürftigen reichen die Essensspenden nicht mehr aus. Weil der Brotkorb selbst Geld dazulegen muss, ist er auf finanzielle Hilfen angewiesen.

Von Rebecca Hürter

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