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440 Rezepte in der neuen Landküche

Almhorst 440 Rezepte in der neuen Landküche

1000 Exemplare sind im Druck, 440 Rezepte stehen in jedem neuen Kochbuch „Almhorster Landküche“. Verkauft wird das Ringbuch mit kulinarischen Kreationen, die in den vergangenen sieben Jahren im Ortsteil auf den Tisch kamen, am Regionsentdeckertag am Sonntag, 13. September, für 12 Euro.

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Petra Cordes (von links), Marion Kielhorn und Gertrud Korte-Drees hatten viel Arbeit, bis die Landküche in Druck gehen konnte.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Bis dahin sind es noch ein paar Wochen. Die Organisatorinnen des Rezeptbuchs, Ortsbürgermeisterin Petra Cordes, Marion Kielhorn und Gertrud Korte-Drees, können ein wenig verschnaufen.

Sie hatten die Almhorster im Frühjahr aufgerufen, ihnen ihre Rezepte zukommen zu lassen - per Post, per E-Mail, im persönlichen Gespräch. „Wir sind regelrecht überschwemmt worden von Einsendungen“, sagt Cordes. Das Trio hatte sich den Packen aufgeteilt, um die Kreationen sauber abzutippen. Dann traf sich das Team wieder, sortierte 40 Dopplungen aus und staunte nicht schlecht: 730 Rezepte hatten Almhorster und Freunde den Frauen zugesteckt. „Etwa 70 Personen haben uns ihre Klassiker und neuen Gerichte, Salatvariationen, Torten- und Kuchenzutaten gegeben, manche brachten nur ein Rezept vorbei, andere hatten gleich 30 in der Hand“, erinnert sich Korte-Drees. „Da mussten wir rigoros streichen. Die Zeit war inzwischen auch zu knapp, um noch ein extra Backbuch herauszugeben, wie Marion Kielhorn angeregt hatte“, sagt Cordes.

Das Titelbild des Ringbuchs ist im Keller von Wolfgang Ritzkopf aufgenommen worden. Die Frauen haben ein Gericht aus der Sammlung, Hackfleischauflauf mit Buttermilchbrot, ausprobiert. Den Entdeckertag richten der Ortsrat und die Almhorster Vereine aus. Sie erwarten mehr als 1000 Besucher. Das neue Kochbuch könnte schnell vergriffen sein.

Almhorster Chronik erscheint im Dezember

Beim Regionsentdeckertag wird es im Gasthaus Rautenberg eine Ausstellung mit alten Ansichten aus dem Ort geben. Klaus Weiland, Alois Huber und Stadtarchivar Norbert Saul wollten eigentlich auch eine neue Dorfchronik herausgeben. „Das war einfach nicht zu schaffen“, sagt Weiland, zweiter Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Almhorst. Er sei nur der Motor des Projekts, Saul habe den Bärenanteil zu leisten, Huber werde auf die Höfe eingehen. „Almhorst ist erstmals im Zeitraum 1121 bis 1140 erwähnt worden. Wir suchen nach weiteren Schriftstücken“, sagt Weiland. Die Ortschronik soll nun im Dezember erscheinen. Zur Weihnachtsfeier der Senioren soll sie vorgestellt werden. Weiland plant dazu, die Ausstellung im Gasthaus Rautenberg noch einmal aufzubauen.

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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