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Ein Dorf erwartet 2500 Gäste

Almhorst Ein Dorf erwartet 2500 Gäste

Das Programm steht, die Handzettel mit der Grafik, wo was im Dorf los ist, sind im Stadtgebiet verteilt. Die Entdecker aus der Region können kommen: Almhorst ist auf rund 2500 Gäste am Sonntag, 13. September, vorbereitet.

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Klaus-Peter Scholz (von links), Petra Cordes und Dieter Schiller vom Organisationsteam sind gespannt, wie der Tag in Almhorst wird.

Quelle: Treeske Hönemann

Almhorst. „Frischer Wind in alten Gassen“, lautet ein Slogan, mit dem der Ortsrat Almhorst und die Vereine für ihren Tag des offenen Dorfes werben. Unter dem Motto „Bewährtes erhalten, Neues gestalten“ präsentieren sich die Almhorster einfallsreich und voller Überraschungen für die Seelzer und natürlich vor allem für die Entdecker aus der Region.

Fünf Arbeitsgruppen haben den Tag vorbereitet. Er beginnt um 10 Uhr mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst am Denkmalplatz. Bis 18 Uhr gibt es ein buntes Programm mit vielen Stationen im Ort (siehe Grafik). Besucher können einem Hufschmied, Drechsler oder Korbflechter über die Schulter schauen. Oder sie stöbern auf der Kunsthandwerkermeile entlang des Hopfenbruchs, auf der gut 50 Hobbykünstler Artikel präsentieren. Auf dem Hof Gehrke zeigt eine Teddymacherin ihr Handwerk, und es gibt Patchworkarbeiten zu sehen.

Wie der Ort sich entwickelt hat im Laufe der Jahrzehnte, ist in der Ausstellung „Almhorst gestern und heute“ im Saal der Gaststätte Rautenberg zu sehen. Auf dem Hof Wulf geht es sportlich zu: Besucher können Pétanque spielen oder mit dem Lichtpunktgewehr Schüsse abgeben. Auf dem Hof Edeler locken ein Bauernmarkt, ein Landcafé und ein Kinderflohmarkt. Alle Höfe sind mit Strohballen gekennzeichnet.

Dazu gibt es viel Musik auf der Bühne am Denkmal und auf dem Hof Edeler. Es treten die Band LeWis der Lebenshilfe, die Big Band aus Bad Münder und die Schreyhälse aus Barsinghausen auf. Kinder können mit Bobbycars fahren, auf Ponys reiten, eine Kuh melken, Nistkästen bauen und vieles mehr.

„Wir haben hoffentlich an alles gedacht“, sagt Ortsbürgermeisterin Petra Cordes, die zum Organisationsteam gehört. Es gebe einen Shuttlebus vom Bahnhof Seelze, der auch Rollstuhlfahrer mitnimmt und ein Behinderten-WC im Ort. Rund die Hälfte der 780 Almhorster ist in den Entdeckertag eingebunden. Einwohner und Firmen haben Geld gespendet; 150 Torten werden im Ort gebacken. „Der Druck ist extrem gestiegen. Es muss jetzt losgehen“, sagt Dieter Schiller vom Organisationsteam.

Bereits 2008 beteiligte sich der Ort am Entdeckertag. „Seitdem sind die bürokratischen Anforderungen gestiegen. Wir mussten viele Genehmigungen einholen“, sagt Cordes. Die Stadt Seelze habe Ortsrat und Vereinen gut zur Seite gestanden. Dennoch: Ein drittes Mal einen Entdeckertag vorzubereiten können sich Cordes, Schiller und Klaus-Peter Scholz derzeit nicht vorstellen.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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