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125 Schützen legen in Letter um Preise an

Seelze 125 Schützen legen in Letter um Preise an

Beim Preisschießen der Schützengesellschaft Letter sichern sich treffsichere Teilnehmer Preise im Gesamtwert von mehr als 8000 Euro. Das ruft einerseits Profis auf den Plan, die Chancen wittern. Aber auch Anfänger, wie Antoinette Feldmann, haben Spaß. Insgesamt 125 Schützen haben sich beteiligt.

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Antoinette Feldmann hatte noch nie ein Luftgewehr in der Hand. Vereinsvorsitzender Martin Mietzner erklärt den Umgang mit der Waffe und weckt das Interesse der Nachwuchsschützin.

Quelle: Benjamin Behrens

Letter. Vom 22. September bis zum 8. Oktober haben Hobbyschützen aus ganz Niedersachsen täglich bei den Letteraner Schützen um attraktive Preise geschossen. "Ich bin zufrieden", zog Preisschieß-Koordinator Claas Harmsen am Ende Bilanz.

Egal, wie viele der kleinen Pappstreifen ein Schütze gelöst hatte, sie alle landeten bei Calvin Lindemann. Der stellvertretende Leiter der Sportkommission gab sie in das Auswertungsgerät. "Ein Laser misst vom Schwarzen der Scheibe den äußersten Rand und misst dann die Mitte aus", erklärte Lindemann.

So sollte auch Antoinette Feldmann am Ende erfahren, wie sie abgeschnitten hat. Sie und ihr Mann Roger Feldmann hatten es sich auf zwei Stühlen im Schießstand bequem gemacht und nahmen die vorbereiteten Luftgewehre vom Vereinsvorsitzenden Martin Mietzner entgegen. "Ich glaube, ich kann noch ein bisschen höher", vermutete Roger Feldmann beim Blick durch das Visier des Luftgewehrs. Es ist lange her, dass der 56-Jährige ein Luftgewehr bedient hat, normalerweise feuert der Sportschütze mit der Kleinkaliberpistole. "Nach einer Weile kann man sich erinnern."

Einen Platz weiter zog Antoinette Feldmann den Abzug durch, mit dem Ergebnis war sie nicht zufrieden. "Der war jetzt schief", ärgerte sich die 49-Jährige. "Für den zweiten Schuss war der doch gut", lobte Mietzner. "Es macht schon Spaß. Aber ich bin immer ein wenig pazifistisch drauf", sagte die gebürtige Südafrikanerin mit Gedanken an die Unruhen in ihrer Heimat. "Da gebe ich ihnen vollkommen Recht", sagte Mietzner. Allerdings sei Schießen eben auch ein Sport, der hohe Konzentration verlange, ergänzte Mietzner.

Für einen Preis reichte es bei beiden nicht, denn am Ende hatte Sebastian Schmitt von der Kyffhäuser Kameradschaft Eickeloh die Nase vorn und sicherte sich den Hauptpreis - ein E-Bike im Wert von 2500 Euro. Uwe Schulz aus Letter landete auf Platz zwei und sicherte sich somit 1000 Euro Preisgeld. Norbert Poltermann aus Letter erreichte Rang drei und freute sich über ein Smart-TV.

Wer in diesem Jahr kein Glück hatte oder eben dieses im kommenden Jahr wiederholen möchte, der kann sich bereits jetzt den Termin vom 21. September bis 7. Oktober im Jahr 2018 vormerken. "Auch für Ungeübte lohnt sich das Mitmachen auf jeden Fall. Attraktive Preise warten nicht nur auf die Erstplatzierten", sagte Claas Harmsen. Weitere Informationen zum Preisschießen gibt es unter preisschiessen.de

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Von Benjamin Behrens und Sandra Remmer

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