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Feldwege: Parkende Autos behindern Landwirte

Seelze Feldwege: Parkende Autos behindern Landwirte

Die Stadt appelliert an Autofahrer, die Feldwege frei zu halten und Landwirte in ihrer Arbeit nicht zu behindern. Die Größe landwirtschaftlicher Maschinen und der notwendige größere Radius für Kurvenfahrten werde unterschätzt. "Es ist schlimmer geworden", sagt Landwirt Christian Schomburg.

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Der Trecker ist mit angehängten Maschinen teilweise breiter als der Feldweg.

Quelle: Thomas Tschörner

Gümmer. Gerade im Einfahrtsbereich von landwirtschaftlich genutzten Wegen stünden gern die Wagen von Spaziergängern, die beispielsweise ihre Hunde ausführten, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp. "Um unnötigen Ärger und das Abschleppen von falsch geparkten Fahrzeugen zu vermeiden, bittet die Stadt darum, dass Spaziergänger ihre Wagen auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen parken", appelliert Krapp an die Fahrer.

Christian Schomburg, der auch Gümmers Ortsbürgermeister und Bezirksverbandsvorsitzender des Landvolks ist, stellt klar, dass an den Feldwegen eigentlich überhaupt nicht geparkt werden dürfe. "Das ist eine Ordnungswidrigkeit." In den vergangenen zehn Jahren sei es aber immer schlimmer geworden. Ein Grund sei möglicherweise, dass die Stadt zwar im Innenbereich ein Auge auf Falschparker habe, in der Feldmark aber nicht so präsent sei. Meist seien es Jogger und Hundebesitzer, die ihren Wagen an den Feldwegen abstellten. Einige nutzten auch weiter entfernte Wege, wo früher keiner geparkt hat. Vermutlich Halter von größeren und unverträglichen Hunden. Besonders ärgerlich sei, wenn Fahrer genau gegenüber von Schildern ihr Auto abstellten und so für einen Engpass sorgten.

Meist führen die Landwirte einen anderen Weg oder versuchten sich durch die Büsche an den parkenden Wagen "vorbei zu quetschen". Schomburg betont, dass er die Leute gar nicht vertreiben wolle. Aber es wäre hilfreich, wenn Spaziergänger mehr Rücksicht nehmen und mitdenken würden. Dazu gehöre etwa, nicht rechts und links des Weges, sondern nur auf einer Seite zu parken. "Wer ein mit offenen Augen unterwegs ist, kann viele Probleme vermeiden." Denn die landwirtschaftlichen Fahrzeugen seien nun einmal groß und benötigten einen entsprechenden Kurvenradius. Ein Mähdrescher sei bis zu 3,50 Meter breit und vier Meter hoch, ein Rübenroder fast genauso groß. Traktoren mit angehängten Gerätschaften kämen teilweise auf beträchtliche Längen. "Die ganzen Maschinen sind größer geworden."

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Von Thomas Tschörner

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