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Anlieger stimmen Lebenshilfe-Projekt zu

Seelze Anlieger stimmen Lebenshilfe-Projekt zu

Das von der Lebenshilfe Seelze im Stadtzentrum geplante Musik-Tanztheater Lebenszeit hat eine weitere wichtige Hürde genommen. Bei einer Anliegerversammlung gaben am Montag die anwesenden Geschäftsleute ihre Zustimmung.

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Die Hannoversche Straße wird im Zentrum für das Projekt Lebenszeit gesperrt.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Stadt und Lebenshilfe ziehen an einem Strang. Bürgermeister Detlef Schallhorn betonte, dass das Projekt der Lebenshilfe die Bemühungen der Verwaltung unterstütze, die Innenstadt attraktiver zu machen. Und Gaby Bauch, Vorsitzende des Vorstands der Lebenshilfe, verwies auf den 50. Jahrestag der Einrichtung. „Wir wollen feiern, aber auch der breiten Öffentlichkeit unsere Arbeit vorstellen.“ Ein besonderer Höhepunkt des geplanten Programms sei das Musik-Tanztheater Lebenszeit, das die Bremer Kulturinstitution Opus-Einhundert für die Lebenshilfe erarbeitet. Mit rund 220.000 Euro übernimmt die Lotterie Aktion Mensch den Großteil der Finanzierung.

Auf dem Platz vor dem Alten Krug sollen zwei Bühnen sowie eine Tribüne aufgebaut werden. Geplant ist auch ein Boulevard, auf dem Geschäftsleute mit Ständen auf sich aufmerksam machen können. Das Publikum soll nicht nur die öffentlichen Aufführungen am 2. und 3. Juni sehen können, sondern auch die am 30. Mai beginnenden Endproben. Rolf Zikowsky vom Shanty-Chor Lohnde verwies auf das große Shanty-Festival am darauffolgenden Wochenende, 4. und 5. Juni. Eventuell könnte dieses mit dem Musik-Theater verquickt werden, die Bühne könnte dann für die Shanty-Darbietungen weiter genutzt werden.

Allerdings muss für die Aufführung sowie den Auf- und Abbau der Bühnen die Hannoversche Straße zwischen Goethestraße und Schillerstraße gesperrt werden. Die genauen Zeiten stehen noch nicht fest, die Sperrung könnte maximal vom 27. Mai bis 6. Juni dauern. „Das sind kleine Einschränkungen“, sagte Schallhorn. Von der Aktion würden Stadt und Kaufleute profitieren, zumal mit Besuchern zu rechnen sei, die sonst nicht nach Seelze kämen. Dies sahen auch die Geschäftsleute so. Auf weiträumige Hinweise auf die Sperrung solle aber verzichtet werden, zumal über Goethe- und Schillerstraße eine kurze Umleitung zur Verfügung stünde.

Von Thomas Tschörner

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