Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Auch Hannover soll bezahlen

Letter Auch Hannover soll bezahlen

Nach der Vorstellung des Rates soll sich die Stadt Hannover an den Kosten für die Container und neuen Räume des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) beteiligen. Die Verwaltung soll deshalb mit der Landeshauptstadt verhandeln.

Voriger Artikel
SPD will künftig eher informiert werden
Nächster Artikel
Weißt du noch, damals?

Seelze will Geld aus der Landeshauptstadt für neue Räume.

Quelle: Symbolbild

Letter. Das GBG hat zu wenig Klassenräume. Um die Situation zu entspannen, will die Verwaltung bereits zum Schuljahr 2015/2016 für zwei Jahre einen Container aufstellen. Dafür würde neben einer einmaligen Gebühr von 2000 Euro für Anlieferung und Aufbau eine monatliche Miete von 700 Euro fällig. Während der Containernutzung soll ein Anbau mit zwei Klassenräumen errichtet werden, der mit Kosten von rund einer Million Euro zu Buche schlägt.

Derzeit besuchen rund 1300 Schüler das GBG, etwa 10 Prozent davon kommen aus Hannover. Die Landeshauptstadt hatte sich vor rund 40 Jahren finanziell am Bau des Gymnasiums beteiligt und kann dafür Schüler, vor allem aus Ahlem, kostenlos in Letter unterrichten lassen. Auf Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat der Rat jetzt einstimmig beschlossen, dass erneut über eine finanzielle Beteiligung der Landeshauptstadt gesprochen werden muss. Dies gilt sowohl für die Aufstellung der Container als auch den geplanten Anbau. Die Grünen hatten ihren Antrag damit begründet, dass in erheblichem Umfang Kinder aus Hannover am GBG unterrichtet werden und eine Jahrzehnte zurückliegende einmalige Beteiligung die heutigen Gegebenheiten nicht mehr abdecke. Zwar gebe es aktuell keine verfügbaren Zahlen, es sei aber wahrscheinlich, dass der Anteil der hannoverschen Schüler zugenommen habe, sind die Grünen überzeugt. „Diese Entwicklung wird sich sicher auch durch die Wasserstadt Limmer verstärken.“ Deshalb sei es berechtigt, nach so langer Zeit die Stadt Hannover erneut an der Entwicklung zu beteiligen. Die Verwaltung soll deshalb mit der Landeshauptstadt über eine Kostenbeteiligung verhandeln.

Die SPD-Fraktion hatte bereits im Mai kritisiert, dass die Verwaltung sehr kurzfristig die Pläne für den Anbau am GBG vorgelegt habe, auch wenn die Sozialdemokraten den Raumbedarf am GBG nicht anzweifeln. Der bildungspolitische Sprecher Johannes Seifert hatte aber bemängelt, dass Alternativen nicht geprüft worden seien. Inzwischen haben die Sozialdemokraten einen Vorstoß unternommen, um im Schulzentrum Seelze zum 1. August 2017 eine Integrierte Gesamtschule (IGS) einzurichten. Erste Planungen sind bereits angelaufen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sms57artkw1m1ujcerv
Adventswochenende klingt musikalisch aus

Fotostrecke Seelze: Adventswochenende klingt musikalisch aus