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Ausstellung soll Dialog mit Flüchtlingen fördern

Seelze Ausstellung soll Dialog mit Flüchtlingen fördern

Der neu gegründete Arbeitskreis Integration präsentiert erste Ergebnisse. Für dieses Jahr plant das Gremium eine Fotoausstellung mit dem Titel „Sag Ja zu Flüchtlingen“. Etwa 30 Porträts von Flüchtlingen, die in Seelze leben, soll die Ausstellung umfassen.

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„Es soll eine Begegnung zwischen Flüchtlingen und Bevölkerung werden, die Ängste nimmt und Vorurteile abbaut“, sagt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Maria Baumeister.

Quelle: Symbolbild

Seelze. Der Arbeitskreis Integration wünscht sich, dass die fotografierten Männer und Frauen unterschiedlicher Nationen während der Ausstellungseröffnung als Gäste dabei sind, um mit den anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen. „Es soll eine Begegnung zwischen Flüchtlingen und Bevölkerung werden, die Ängste nimmt und Vorurteile abbaut“, sagt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Maria Baumeister, Initiatorin der Fotoausstellung.

Das von ihr ausgearbeitete Konzept hat auch die Region Hannover überzeugt, die das Projekt mit 1900 Euro aus dem Fördertopf für Integrationsprojekte unterstützt. Der Arbeitskreis plant auch, die Porträts nicht nur in Seelze, sondern als Wanderausstellung auch in allen anderen Stadtteilen zu zeigen. Den Termin für die Ausstellung will das Gremium während seiner nächsten Sitzung am Montag, 4. April, festlegen.

Gegründet hatte sich der Arbeitskreis bereits im November vergangenen Jahres. Hervorgegangen ist er aus dem Arbeitskreis Integration und Integrationslotsen. „Nachdem im Juni weitere 15 Integrationslotsen ausgebildet wurden, waren es irgendwann einfach zu viele Personen“, sagt Baumeister. Auch deshalb habe sich der Arbeitskreis Integration gegründet. In Anbetracht der stetig wachsenden Flüchtlingszahlen sei entschieden worden, zwei Arbeitskreise zu bilden. Da die Integrationslotsen stark mit der einzelfallbezogenen Unterstützung beschäftigt waren, konnten gesellschaftliche Themen kaum behandelt werden.

Der Arbeitskreis Integration setzt sich aus etwa 20 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, die nach verschiedenen Kriterien ausgewählt wurden. Mit dabei sind Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kirche, Polizei, Jugendpflege, Seniorenrat und Sport, außerdem zwei Integrationslotsen.

Dazu kommen Vertreter der am stärksten vertretenen Nationen in Seelze, das sind die Türkei, Polen und Russland. Angepasst an die aktuelle Flüchtlingssituation vervollständigen Vertreter von Flüchtlingen aus dem arabischen Raum, den afrikanischen Staaten und dem persischen Raum den Arbeitskreis.

Von Sandra Remmer

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