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Verteilerstation gibt Hinweise für Notruf

Seelze Verteilerstation gibt Hinweise für Notruf

Etwa 300 Stromverteilerkästen der Avacon wurden in den vergangenen fünf Jahren neu gestaltet. Anfang der Woche gingen Graffitikünstler auch in Dedensen ans Werk. Die Ortsfeuerwehr hat sich selbst passende Motive überlegt. Die Kosten trägt die Avacon.

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Frank Glaubitz (rechts) von der Avacon übergibt Alexander Heimann (von links), Rene Corterier und Thomas Schalkowski von der Ortsfeuerwehr Dedensen die besprühte Stromverteilerstation.

Quelle: Rebecca Hürter

Dedensen. Die jüngsten Mitglieder lernen gleich nach dem Einstieg in die Feuerwehr, wie ein Notruf abgesetzt wird. Die fünf W´s sind dabei besonders wichtig: WO ist WAS passiert? WIE viele betroffene Personen und WELCHE Art von Verletzungen gibt es? Und ganz wichtig: Das WARTEN auf Rückfragen! Diese Grundsätze der Arbeit der Ortsfeuerwehr sind seit dieser Woche am Stromverteilerkasten der Avacon an der Bruchstraße in Dedensen zu lesen.

Auf der Rückseite werden die Autofahrer dazu aufgefordert, bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden. "Das ist ein ganz aktuelles Thema. Die Leute können es sich so gut einprägen", erklärt Ortsbrandmeister Rene Corterier. Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr sprachen Frank Glaubitz von der Avacon bei einer offiziellen Übergabe des besprühten Kastens am Freitag ihren Dank aus.

Besonders freut sich die Ortsfeuerwehr darüber, an der Frontseite des Kastens ihr neuestes Fahrzeug abgebildet zu sehen. Die Mitglieder der Agentur art-efx, die im Auftrag der Avacon die Neugestaltung der Verteilerkästen umsetzen, hatten nur ein Foto als Vorlage und haben mit Sprühflaschen ein detailliertes Abbild geschaffen.

Nach Angaben von Glaubitz wird den Ortsbewohnern bei der Gestaltung der Kästen freie Hand gelassen, weil sie auf breite Zustimmung stoßen soll. In Dedensen scheint das Konzept aufgegangen zu sein: "Ich habe schon viele positive Rückmeldungen erhalten", sagt Corterier.

Von Rebecca Hürter

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