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Bäume am Kanal werden zurückgeschnitten

Seelze Bäume am Kanal werden zurückgeschnitten

Für viele Spaziergänger ist der Mittellandkanal in Seelze ein beliebtes Naherholungsgebiet. Für die Mitarbeiter des Wasserstraßen- Schifffahrtsamtes (WSA) ist er vor allem ein wichtiger Seeweg für Schiffe. Damit die weiterhin sicher fahren können, beginnen monatelange Unterhaltungsarbeiten.

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Bis Ende März werden Arbeiter die Bäume und Büsche entlang der Wasserstraßen schneiden.

Quelle: Gerko Naumann

Seelze/Lohne. Der Winter ist eine arbeitsreiche Zeit für die Mitarbeiter des WSA. Denn die Mäh- und Gehölzarbeiten, die in diesen Tagen beginnen, sind nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. "Das hat unter anderem mit der Brut- und Setzzeit zu tun", erklärt Thorsten Wenig, Leiter der Außenstelle Lohnde. Zu Beginn werden die Betriebswege entlang des Kanals und des Stichkanals in Richtung Linden vom Bewuchs befreit. Anschließend widmen sich die Mitarbeiter den Bäumen und Sträuchern am Wasser.

Die Arbeiten sind wichtig, um eine für Schiffe verkehrssichere Wasserstraße zu gewährleisten. "Wir verrichten ähnliche Aufgaben am Wasser wie die Straßenmeistereien an den Autobahnen", sagt Wenig. Das muss schon deshalb jedes Jahr wiederholt werden, weil einige Pflanzen nach dem Zurückschneiden besonders schnell nachwachsen. Außerdem finden sie am Wasser beonders gute Bedingungen, um sich schnell auszubreiten. Das könnte die Sicht der Kapitäne einschränken, oder Notausstiege könnten zuwachsen.

Zudem nutzen die Arbeiter die Gelegenheit, um abgestorbene und kranke Pflanzen zu entfernen - "immer in Absprache mit den Experten der Umweltbehörde der Region Hannover", wie Wenig betont. Nicht zuletzt dienen die Grünarbeiten auch dazu, Pflanzen zurückzudrängen, die sich sehr stark ausbreiten. Das Extrembeispiel ist der Japanische Staudenknöterich, erläutert Wenig. "Der hat hierzulande schnell Fuß gefasst und verdrängt die einheimischen Gewächse", sagt Wenig.

Das WSA weist darauf hin, dass es während der der Mäh- und Gehölzarbeiten zu vorübergehenden Sperrungen der Zufahrtswege am Kanal kommen kann. Davon wären hauptsächlich Fußgänger und Radfahrer betroffen.

Von Gerko Naumann

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